Ratgeber·Konferenzlautsprecher

Wie weit hört ein Konferenzlautsprecher wirklich? Reichweite und Raumgröße

Matthias König, Fachredaktion Bürotechnik

Von Matthias KönigFachredaktion Bürotechnik

Zuletzt geprüft am 28. August 2026

7 Min Lesezeit · Daten und Änderungsverlauf

Die Personenangabe im Angebot lässt sich in einen Abstand umrechnen: Die DGUV rechnet mit 800 Millimetern Tischbreite je Person. Acht Personen an einem Rechtecktisch sitzen damit höchstens etwa 1,2 Meter von der Tischmitte entfernt, zwölf Personen etwa 2 Meter. Die Reichweitenangaben der Hersteller — 2,3 bis 4,6 Meter — decken das rechnerisch ab. Was sie nicht abdecken, ist der Raum: In einem üblichen Besprechungsraum liegt der Hallradius bei 60 bis 90 Zentimetern. Jenseits davon überwiegt der Nachhall den Direktschall, und dann entscheidet nicht mehr das Gerät, sondern die Akustik.

Die Zahl, an der ein Speakerphone-Kauf am häufigsten scheitert, steht meistens gar nicht im Angebot. Statt einer Reichweite steht dort eine Personenzahl: „für bis zu 8 Personen", „für Räume mit 10 bis 15 Teilnehmern".

Das klingt konkret und ist es nicht — es beschreibt einen Tisch, den der Hersteller nicht kennt. Acht Personen an einem schmalen Besprechungstisch sitzen alle innerhalb von gut einem Meter um die Mitte. Acht Personen an einem langen Konferenztisch verteilen sich über zwei.

Die gute Nachricht: Man kann die Angabe umrechnen. Die schlechte: Danach stellt sich heraus, dass die entscheidende Größe eine ganz andere ist.

Von Personen zu Metern

Für die Umrechnung gibt es eine belastbare Grundlage. Die DGUV nennt in ihrer Büroraumplanung für Kommunikationsplätze eine Mindestbreite von 800 Millimetern je Person, im Ausnahmefall 700, und eine Mindesttiefe von 800 Millimetern je Seite — bei beidseitiger Bestuhlung also 1,6 Meter Tischtiefe.

Damit lässt sich rechnen. Ein Rechtecktisch, drei Plätze je Längsseite, je einer an den Kopfenden. Das sind acht Personen:

  • Tischlänge mindestens 2,4 Meter, Tiefe 1,6 Meter.
  • Der äußerste Platz an der Längsseite liegt damit rund 1,13 Meter von der Tischmitte entfernt (0,8 m längs, 0,8 m quer).
  • Die Plätze an den Kopfenden liegen bei rund 1,2 Metern.

Für zwölf Personen — fünf je Längsseite, je einer an den Kopfenden:

  • Tischlänge mindestens 4,0 Meter.
  • Äußerster Längsseitenplatz: rund 1,79 Meter.
  • Kopfende: rund 2,0 Meter.

Das ist die erste brauchbare Erkenntnis, und sie fällt milder aus, als man nach den Angebotstexten erwarten würde: Die Reichweitenangaben der Hersteller passen rechnerisch. Ein Gerät mit 2,3 oder 2,5 Metern bezifferter Reichweite deckt einen Zwölf-Personen-Tisch rechnerisch ab. Wer damit acht Personen bedienen will, hat sogar Reserve.

Nur beschreibt diese Rechnung eine Geometrie, keinen Raum.

Der Hallradius: die Zahl, die niemand nennt

In einem Raum kommt der Schall zweimal beim Mikrofon an: einmal direkt vom Mund, einmal über Wände, Decke und Tisch. Der Hallradius ist der Abstand, bei dem beide gleich laut sind. Näher dran gewinnt der Direktschall, weiter weg gewinnt der Nachhall.

Er lässt sich ausrechnen. Für eine Kugelquelle gilt

rH ≈ 0,057 · √(V / T)

mit dem Raumvolumen V in Kubikmetern und der Nachhallzeit T in Sekunden. Was dabei für typische Besprechungsräume herauskommt, ist ernüchternd:

Raum Volumen Nachhallzeit Hallradius
Kleiner Besprechungsraum, akustisch behandelt 60 m³ 0,5 s 0,62 m
Kleiner Besprechungsraum, unbehandelt 60 m³ 1,0 s 0,44 m
Mittlerer Konferenzraum, behandelt 150 m³ 0,6 s 0,90 m
Mittlerer Konferenzraum, unbehandelt 150 m³ 1,2 s 0,64 m

Zur Einordnung: Die Arbeitsstättenregel ASR A3.7 nennt für Mehrpersonenbüros eine Sollnachhallzeit von 0,6 Sekunden; ihre Formel für Kommunikationsräume ergibt bei 150 Kubikmetern rund 0,53 Sekunden. Die Werte oben sind also keine Extremfälle, sondern der Normalfall, und der Hallradius liegt in allen vier Fällen unter einem Meter.

Jeder Platz an jedem der oben berechneten Tische liegt damit jenseits des Hallradius. Bei zwölf Personen liegt der Kopfendenplatz beim Zwei- bis Vierfachen davon.

Was das praktisch bedeutet

Jenseits des Hallradius verschlechtert sich das Verhältnis von Direktschall zu Nachhall mit jedem weiteren Meter, und zwar unabhängig vom Mikrofon. Der Grund ist einfach: Der Direktschall nimmt mit dem Abstand ab — im Freifeld um 6 dB je Abstandsverdopplung —, der Nachhall bleibt im Raum ungefähr gleich laut. Ein empfindlicheres Mikrofon verstärkt beides zugleich.

Wie ernst die professionelle Praxis das nimmt, zeigt eine Faustregel aus der Beschallungstechnik: Shure empfiehlt, Kugelmikrofone nicht weiter als 30 Prozent der kritischen Distanz vom Sprecher zu platzieren, Richtmikrofone nicht weiter als 50 Prozent, und schreibt dazu, jenseits der kritischen Distanz werde die aufgenommene Sprachqualität „sehr schlecht".

Auf unseren behandelten Besprechungsraum angewandt: 30 Prozent von 62 Zentimetern sind 19 Zentimeter. So nah sitzt niemand an einem Konferenzlautsprecher in der Tischmitte.

Das ist keine Anklage gegen die Bauform, sondern die Erklärung dafür, warum Speakerphones so viel Signalverarbeitung mitbringen: Mikrofonarrays, Richtwirkung durch Beamforming, Nachhall- und Störgeräuschunterdrückung. Diese Verfahren verschieben die Grenze — sie heben sie nicht auf. Die Faustregel gilt für einzelne Mikrofone in Festinstallationen; ein Vier-Mikrofon-Array mit Beamforming schneidet spürbar besser ab. Aber die Richtung stimmt, und sie erklärt, warum derselbe Lautsprecher in zwei Räumen völlig verschieden klingt.

Warum die Herstellerangaben nicht vergleichbar sind

Genau hier liegt das Problem mit der Reichweitenangabe: Kein Hersteller nennt die Bedingung, unter der er gemessen hat. Nicht die Nachhallzeit, nicht den Sprechpegel, nicht den Winkel zum Gerät.

Wir haben das für Jabra, Poly, Yealink, EPOS, Yamaha und Shure geprüft. Am weitesten geht Yamaha, das bei seinem größten Modell immerhin schreibt, die Reichweite könne je nach Einsatzumgebung abweichen — beziffert wird die Abhängigkeit auch dort nicht. Selbst Shure, der Hersteller mit dem besten raumakustischen Fachmaterial, beziffert bei seinem Deckenarray 4,9 Meter und verknüpft diese Zahl an keiner Stelle mit einer Nachhallzeit; die Empfehlung zur Akustikbehandlung steht daneben, aber ohne Zielwert.

Eine Reichweitenangabe ohne Messbedingung ist damit eine Hausnummer, die zufällig eine Einheit trägt. Sie taugt zum Vergleich innerhalb einer Produktreihe — Jabra nennt 2,3 Meter für die kleineren Speak2-Modelle und 2,5 für das größere, und dieser Unterschied ist real. Sie taugt nicht zum Vergleich zwischen Herstellern und schon gar nicht zur Planung eines konkreten Raums.

Wie gut Sprachverständlichkeit sein muss

Es gibt eine Messgröße, die den ganzen Vorgang zusammenfasst: den Speech Transmission Index, kurz STI, auf einer Skala von 0 bis 1. Er berücksichtigt Nachhall, Störgeräusch und Verzerrung gemeinsam.

Interessant ist die Zuordnung, die die zugehörige Norm dafür vornimmt: Telekonferenz liegt im Band von 0,64 bis 0,68. Zum Vergleich: Für Sprachalarmanlagen — die Durchsage, die im Brandfall ein Gebäude räumt — verlangt die einschlägige Norm im Mittel 0,50 und mindestens 0,45.

Eine Videokonferenz braucht also mehr Sprachverständlichkeit als eine Evakuierungsdurchsage. Das ist plausibel, sobald man darüber nachdenkt: Bei der Durchsage genügt es, den Sinn zu erfassen; in der Konferenz sollen Namen, Zahlen und Fachbegriffe ankommen, oft von Menschen mit Akzent, oft in Nebensätzen.

Die DGUV stellt dazu nüchtern fest, dass die Sprachverständlichkeit in Besprechungs- und Konferenzräumen häufig zu gering ist.

Was tatsächlich hilft

Drei Maßnahmen, nach Wirkung sortiert:

1. Den Weg verkürzen. Zwei Geräte auf dem Tisch im Abstand von etwa drei Metern halbieren den Weg vom entferntesten Mund zum nächsten Mikrofon. Das verbessert genau das Verhältnis, auf das es ankommt, und wirkt stärker als jede Erhöhung der Mikrofonzahl auf einem einzelnen Gerät. Die meisten Raumlautsprecher können das inzwischen — über Funk oder über ein Kabel.

2. Den Nachhall senken. Der Hallradius wächst mit der Wurzel aus dem Kehrwert der Nachhallzeit: Halbiert man T, wächst rH um gut vierzig Prozent. In unserem mittleren Konferenzraum sind das 0,64 gegen 0,90 Meter — mehr Unterschied, als zwischen dem billigsten und dem teuersten Gerät in unseren Vergleichen liegt. Wirksam sind Absorber an Decke und Rückwand, Vorhänge, Teppich; wirkungslos ist ein weiteres Bild an der Wand. Die ASR A3.7 gibt für Räume ohne eigene Nachhallvorgabe einen mittleren Schallabsorptionsgrad von mindestens 0,3 an.

3. Die Sitzordnung. Die Kopfenden sind die schlechtesten Plätze am Tisch. Sie liegen am weitesten vom Gerät entfernt. Wer dort die leiseste Person platziert, hat die Konferenz akustisch schon verloren. Es kostet nichts, das umzudrehen.

Nicht auf der Liste steht: ein Gerät mit mehr Mikrofonen kaufen. Das hilft, aber es ist von den drei Hebeln der schwächste und der teuerste.

Die Rechnung für den eigenen Raum

Fünf Schritte, jeder in einer Minute zu machen:

  1. Raumvolumen bestimmen. Länge × Breite × Höhe in Metern.
  2. Nachhallzeit schätzen. Behandelter Raum mit Teppich, Vorhang oder Deckenabsorbern: 0,5 bis 0,6 Sekunden. Kahler Raum mit Glas, Estrich und Gipskarton: 0,9 bis 1,2 Sekunden. Wer es genau wissen will: einmal kräftig in die Hände klatschen und mitzählen, wie lange es nachklingt — hörbarer Nachklang über eine Sekunde heißt: der obere Wert.
  3. Hallradius rechnen: 0,057 · √(V / T).
  4. Den weitesten Sitzplatz messen, von der geplanten Geräteposition aus.
  5. Vergleichen. Liegt der weiteste Platz mehr als beim Dreifachen des Hallradius, hilft ein zweites Gerät mehr als ein größeres — und Akustikbehandlung mehr als beides.

Was die Zertifizierung dazu beiträgt: nichts. Sie prüft das Zusammenspiel mit der Konferenzsoftware, nicht die Reichweite. Was sie prüft und wie man sie nachschlägt, steht im Ratgeber zur Teams- und Zoom-Zertifizierung. Und warum ein Raum, der zu stark hallt, nicht nur leise, sondern auch abgehackt klingt, steht im Ratgeber zu Echo und Vollduplex.

Häufige Fragen

Was sagt „für bis zu 8 Personen" aus?

Wenig, solange der Tisch nicht dazugesagt wird. Acht Personen an einem schmalen Tisch sitzen alle innerhalb von gut einem Meter um die Mitte, acht Personen an einem langen Konferenztisch verteilen sich über zwei. Die Angabe beschreibt einen Raum, den der Hersteller nicht kennt. Brauchbar wird sie erst, wenn man sie über die Tischbreite je Person in einen Abstand umrechnet.

Wie rechne ich Personen in Meter um?

Die DGUV nennt für Kommunikationsplätze eine Mindestbreite von 800 Millimetern je Person. Bei einem Rechtecktisch mit drei Plätzen je Längsseite und je einem an den Kopfenden ergibt das eine Tischlänge von mindestens 2,4 Metern. Der äußerste Platz liegt dann rund 1,2 Meter von der Mitte entfernt. Zwölf Personen brauchen etwa vier Meter Tischlänge; der äußerste Platz liegt bei rund zwei Metern.

Was ist der Hallradius?

Der Abstand von der Schallquelle, bei dem Direktschall und Nachhall gleich laut sind. Näher dran überwiegt der Direktschall, weiter weg der Nachhall. Rechnerisch ergibt sich für einen Besprechungsraum von 60 Kubikmetern mit einer Nachhallzeit von 0,5 Sekunden ein Hallradius von etwa 62 Zentimetern. Das heißt: Fast jeder Platz an einem Konferenztisch liegt jenseits davon.

Warum hilft ein besseres Mikrofon jenseits des Hallradius nicht mehr?

Weil sich dort das Verhältnis nicht mehr verbessern lässt. Der Direktschall nimmt mit dem Abstand ab, der Nachhall bleibt im Raum ungefähr gleich laut. Ein empfindlicheres Mikrofon verstärkt beides zugleich. Was hilft, ist ein kürzerer Weg vom Mund zum Mikrofon, also ein zweites Gerät auf dem Tisch, oder weniger Nachhall im Raum.

Welche Nachhallzeit sollte ein Besprechungsraum haben?

Die Arbeitsstättenregel ASR A3.7 nennt für Mehrpersonen- und Großraumbüros 0,6 Sekunden und für Ein- und Zweipersonenbüros 0,8 Sekunden. Für Räume, in denen es auf Kommunikation ankommt, gibt sie eine volumenabhängige Formel an; für einen Raum von 150 Kubikmetern ergibt sie rund 0,53 Sekunden. Die DGUV weist ausdrücklich darauf hin, dass die Sprachverständlichkeit in Besprechungs- und Konferenzräumen häufig zu gering ist.

Sind zwei Geräte besser als ein größeres?

In einem langen Raum fast immer. Zwei Geräte im Abstand von etwa drei Metern halbieren den Weg vom entferntesten Mund zum nächsten Mikrofon. Das verbessert genau die Größe, auf die es ankommt — das Verhältnis von Direktschall zu Nachhall —, und zwar wirksamer als jede Erhöhung der Mikrofonzahl auf einem einzelnen Gerät.

Was bringt Akustikbehandlung?

Sie ist die einzige Maßnahme, die den Hallradius vergrößert. Halbiert man die Nachhallzeit, wächst der Hallradius um gut vierzig Prozent — mehr, als der Unterschied zwischen dem billigsten und dem teuersten Gerät im Vergleich ausmacht. Wer vor der Wahl steht zwischen dem nächstgrößeren Speakerphone und ein paar Quadratmetern Absorber, kauft im Zweifel den Absorber.

Wer diesen Beitrag verantwortet

Matthias König, Fachredaktion Bürotechnik

Matthias König

Fachredaktion Bürotechnik

Schreibt über Monitorarme, Konferenzaudio und Dokumentenkameras.

Technik-Redakteur mit Schwerpunkt Consumer Electronics und Audio

Wie wir einordnen

Wir ordnen kriterienweise ein und vergeben keine Gesamtnote. Diese fünf Kriterien liegen jedem Vergleich zugrunde:

Eignung für den Zweck
Ob das Modell die Anforderung erfüllt, um die es im Beitrag geht — Sitzhöhenspannweite, Traglastfenster, Kabinenvolumen, Kabinenmaß. Der Wert, an dem eine Kaufentscheidung tatsächlich scheitert.
Belegte Spezifikationen
Wie viele der kaufentscheidenden Werte der Hersteller überhaupt beziffert — und ob sie sich mit unabhängigen Quellen decken. Ein Anbieter, der schweigt, wird nicht bessergestellt als einer, der offenlegt.
Verarbeitung und Haltbarkeit
Was Material, Konstruktion, Ersatzteilversorgung und dokumentierte Ausfallmuster über die zu erwartende Lebensdauer sagen. Bei Gepäck und Büromöbeln der Punkt, an dem sich Preisklassen wirklich trennen.
Aufwand für Aufbau und Betrieb
Was ein Produkt vor der ersten Nutzung verlangt und was danach regelmäßig anfällt — Montage, Anschluss, Elektrofachkraft, Reinigung, Folgekosten je Verbrauchsmaterial.
Transparenz des Anbieters
Ob der Hersteller die Zahlen, an denen die Kaufentscheidung hängt, selbst veröffentlicht — und ob seine Angaben mit den Händlerdatenblättern übereinstimmen. Wer schweigt oder sich widerspricht, verliert hier.

Vollständige Methodik, einschließlich dem, was wir nicht tun

Aktualisierung und Quellen
Veröffentlicht
28.08.2026
Geändert
28.08.2026
Geprüft
28.08.2026
Quellen
11

Belege

  1. [1]ASR A3.7 „Lärm", Abschnitt 5.2 — Nachhallzeiten in ArbeitsräumenInstitution oder Normbgbau-medien.deSollnachhallzeiten: Callcenter und Büros für kommunikationsbasierte Dienstleistungen T = 0,5 s, Mehrpersonen- und Großraumbüro T = 0,6 s, Ein- und Zweipersonenbüro T = 0,8 s. Für Kommunikationsräume die volumenabhängige Formel Tsoll = (0,32 · lg V/m³ − 0,17) s. Für sonstige Arbeitsräume alternativ ein mittlerer Schallabsorptionsgrad von mindestens 0,3. Abgerufen am 28.08.2026.
  2. [2]DGUV Information 215-443 „Akustik im Büro"Institution oder Normpublikationen.dguv.deÜbernimmt die Sollnachhallzeiten der ASR A3.7 und stellt fest: „In Besprechungsbereichen und Konferenzräumen ist die Sprachverständlichkeit dagegen oft zu gering." Definiert außerdem den STI als Wert zwischen 0 und 1. Abgerufen am 28.08.2026.
  3. [3]DGUV Information 215-441 „Büroraumplanung"Institution oder Normunfallkasse-nrw.deGrundlage der Umrechnung von Personenzahl in Tischlänge: „Ihre Mindestbreite pro Person beträgt 800mm und kann … auf bis zu 700mm reduziert werden." Mindesttiefe 800 mm je Seite, bei zweiseitiger Bestuhlung zu verdoppeln. Abgerufen am 28.08.2026.
  4. [4]Hallradius — Herleitung und Formel, Eberhard Sengpiel, UdK BerlinInstitution oder Normsengpielaudio.comDefinition des Hallradius als Abstand, bei dem „der Direktschallpegel und der Raumschallpegel (Diffus-Schallpegel) gleich groß" sind, mit der Formel rH = 0,057 · √(V/T60) für eine Kugelquelle. Grundlage aller Rechenbeispiele in diesem Beitrag. Abgerufen am 28.08.2026.
  5. [5]Abstandsgesetz für Punktschallquellen, Eberhard Sengpiel, UdK BerlinInstitution oder Normsengpielaudio.com„Mit jeder Verdopplung der Entfernung … nimmt der Schallpegel um 6 dB ab." Mit dem ausdrücklichen Vorbehalt, dass dies nur im Direktfeld gilt. Abgerufen am 28.08.2026.
  6. [6]Kritische Distanz und Mikrofonplatzierung, Fachbeitrag von ShureHerstellerangabeprosoundweb.comFaustregel aus der professionellen Beschallung: Kugelmikrofone nicht weiter als 30 Prozent der kritischen Distanz vom Sprecher, Richtmikrofone nicht weiter als 50 Prozent. „If a microphone is placed at Dc or farther from a talker, the speech quality picked up will be very poor." Beitrag ausdrücklich von Shure zur Verfügung gestellt. Abgerufen am 28.08.2026.
  7. [7]STIPA-Messung: Bewertungsskala nach IEC 60268-16Herstellerangabenti-audio.comGibt die Anwendungszuordnung der Norm wieder. Telekonferenz liegt in Band C bei STI 0,64 bis 0,68. Zum Vergleich: ISO 7240-19 verlangt für Sprachalarmanlagen im Mittel 0,50 und mindestens 0,45. Abgerufen am 28.08.2026.
  8. [8]DGUV/IFA: Anleitung zum RaumakustikrechnerInstitution oder Normdguv.deNennt die Sabinesche Formel T = 0,163 · V / A und führt Konferenzräume ausdrücklich als Anwendungsfall. Bindeglied zwischen Sollnachhallzeit und Hallradius. Abgerufen am 28.08.2026.
  9. [9]Yamaha YVC-1000, technische Daten des HerstellersHerstellerangabeeurope.yamaha.comDer einzige in der Recherche gefundene Hersteller, der die Reichweitenangabe ausdrücklich relativiert: „The sound pickup range may differ depending on the operating environment." Eine Messbedingung nennt auch er nicht. Abgerufen am 28.08.2026.
  10. [10]Shure MXA920, Bedienungsanleitung des Herstellers (PDF)Herstellerangabepubs.shure.comBeleg dafür, dass selbst professionelle Systeme die Reichweite ohne Nachhallangabe beziffern: „Distance from talker to microphone: Up to 16 feet (4.9 meters)", daneben nur die qualitative Empfehlung „Install acoustic treatment to improve speech intelligibility in rooms that are too reverberant". Abgerufen am 28.08.2026.
  11. [11]Jabra Speak2-Reihe, Datenblatt des Herstellers (PDF)Herstellerangabejabra.comBeispiel für eine Meterangabe ohne Messbedingung: 2,3 m für Speak2 40 und 55, 2,5 m für Speak2 75, dazu eine empfohlene Raumgröße. Nachhallzeit, Sprechpegel und Einsprechwinkel werden nicht genannt. Abgerufen am 28.08.2026.

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