Ratgeber·Konferenzlautsprecher
Teams- und Zoom-Zertifizierung bei Konferenzlautsprechern: was drinsteht, was fehlt, wie man es prüft
Von Matthias KönigFachredaktion Bürotechnik
Zuletzt geprüft am 28. August 2026
8 Min Lesezeit · Daten und Änderungsverlauf
Zertifiziert heißt: Das Gerät steht unter seinem genauen Modellnamen in einer öffentlichen Liste, die der Plattformbetreiber selbst führt — mit Prüfdatum. Microsoft pflegt eine solche Liste, Zoom pflegt zwei, eine für Einzelplatz- und eine für Raumgeräte. Kompatibel heißt dagegen nur: Es kommt Ton heraus. Der Unterschied ist in zwei Minuten nachschlagbar, und genau das sollte man tun — denn in unseren Vergleichen werben vier Geräte mit einer Zertifizierung, die in keiner der Listen steht. Wichtig ist dabei der genaue Modellname: MS- und UC-Ausführungen desselben Geräts tragen im Verkauf oft dieselbe Überschrift.
In fast jedem Angebot für einen Konferenzlautsprecher steht ein Satz wie „kompatibel mit Microsoft Teams, Zoom, Google Meet und Skype". Er ist wahr und sagt fast nichts. Ein paar Zeilen weiter unten steht dann manchmal „zertifiziert", und das ist etwas völlig anderes, auch wenn beide Wörter im selben Absatz stehen.
Der Unterschied ist keine Auslegungssache. Er ist nachschlagbar, in Listen, die die Plattformbetreiber selbst führen und öffentlich pflegen.
Was zertifiziert bedeutet
Kompatibel heißt: Das Betriebssystem erkennt ein USB-Audiogerät, und es kommt Ton heraus. Das schafft jeder Lautsprecher mit Mikrofon, auch ein zwanzig Jahre alter. Es ist keine Aussage über Qualität, sondern über Anschlussfähigkeit.
Zertifiziert heißt: Das Gerät hat ein Prüfprogramm des Plattformbetreibers durchlaufen und steht unter seinem genauen Modellnamen in dessen öffentlicher Liste — mit Prüfdatum. Zugesichert werden dabei im Kern vier Dinge:
- Es arbeitet ohne Konfiguration, direkt nach dem Anstecken.
- Es meldet sich im Client automatisch als Standardgerät an.
- Die Tasten am Gerät steuern den Anruf: annehmen, auflegen, stummschalten, und der Stummschaltzustand am Gerät und der in der Software stimmen überein.
- Die Audioverarbeitung wurde gegen die Anforderungen der Plattform gemessen.
Der vierte Punkt ist der, an den die meisten denken. Der dritte ist der, an dem im Alltag die Reklamationen hängen: Wer die Stummtaste am Lautsprecher drückt und in der Konferenz weiter als aktiv erscheint, hat ein kompatibles Gerät erwischt und kein zertifiziertes.
Was die Zertifizierung nicht sagt
Hier lohnt eine ehrliche Einschränkung, die selten jemand macht: Wie geprüft wird, ist öffentlich nur zu einem Teil einsehbar.
Microsoft formuliert die Zusage als Ergebnis — Breitbandton „ohne Echo, Verzerrung oder übermäßige Störungen", und schreibt an anderer Stelle ausdrücklich, dass nur ein Teil der Spezifikationen veröffentlicht wird. Die vollständigen Prüfdokumente stehen hinter einem Download für Hersteller. Bei Zoom ist die Lage ähnlich: Das Programm ist beschrieben, die akustischen Prüfkriterien sind es nicht.
Was man also bekommt, ist ein belegter Listeneintrag, kein nachvollziehbarer Messwert. Das ist deutlich mehr als eine Werbeaussage und deutlich weniger als ein Prüfbericht. Wer die Zertifizierung als Qualitätsnote liest, überschätzt sie; wer sie als Marketing abtut, unterschätzt sie.
Und eines misst sie ausdrücklich nicht: wie weit ein Gerät hört. Reichweite ist kein Prüfgegenstand. In unseren Vergleichen hat das kürzeste zertifizierte Gerät 1,5 Meter Aufnahmereichweite, während ein nicht zertifiziertes mit rund 4,6 Metern wirbt. Beides kann stimmen, und keines widerspricht dem anderen.
Die drei Listen
Es sind nicht zwei, sondern drei — das übersehen selbst Fachtexte regelmäßig.
Microsoft führt eine Liste der zertifizierten USB-Peripheriegeräte für Teams auf Microsoft Learn. Sie ist nach Gerätearten gegliedert und nennt Hersteller, Modellname und Prüfdatum.
Zoom führt zwei Verzeichnisse:
- Zoom Workspace Certified Hardware für persönliche Geräte. Konferenz- lautsprecher stehen dort unter Personal Speakerphones.
- Zoom Spaces Certified Hardware für Raumsysteme. Dort gibt es die Rubrik Zoom Rooms Speakerphones.
Der Unterschied zwischen den beiden Zoom-Listen ist mehr als eine Sortierung. Ein Gerät kann für den Einzelplatz geprüft sein und für den Raum nicht — Zooms Einzelplatzliste vermerkt bei den Speakerphones sogar ausdrücklich, dass die Nutzung in Zoom Rooms nicht freigegeben ist. Wer einen Besprechungsraum ausstattet, sucht in der falschen Liste, wenn er in der ersten nachschlagt.
Zoom nennt zusätzlich den Firmwarestand. Das ist der genaueste Eintrag von allen dreien: Er sagt nicht nur, dass das Modell geprüft wurde, sondern mit welchem Softwarestand.
So liest man einen Eintrag
Vier Dinge, in dieser Reihenfolge:
1. Der genaue Modellname, inklusive Zusatz. „Speak2 55" reicht nicht. Es muss klar sein, ob die MS- oder die UC-Ausführung gemeint ist. Bei Anker entscheidet die Zahl hinter dem Namen: Der PowerConf steht in Zooms Liste, der PowerConf S330 nicht, und aus derselben Familie ist bei Microsoft nur der PowerConf S3 geführt. Drei Geräte, drei verschiedene Antworten, ein Markenname.
2. Das Prüfdatum. Es sagt, wann geprüft wurde, nicht wie lange es gilt.
3. Die Rubrik. Persönliches Gerät oder Raumgerät — bei Zoom sind das zwei Dokumente.
4. Die Herstellernummer im Angebot. Sie ist der einzige belastbare Anker zwischen dem Listeneintrag und dem Karton, der geliefert wird. Sie steht auf jeder Angebotsseite in den Produktdetails.
Die Variantenfalle
Das ist der häufigste und teuerste Fehler, und er lässt sich an zwei Beispielen aus unseren eigenen Vergleichen zeigen.
Jabra Speak2 75. Die Herstellernummer 2775-329 bezeichnet die MS-Ausführung mit Link-380c-Adapter, 2775-209 die UC-Ausführung ohne Adapter. Preisunterschied rund 38 Euro. Beide werden im Handel unter der Überschrift „Jabra Speak2 75" verkauft, und beide Angebotstexte enthalten den Satz, das Speak2 75 sei für Microsoft Teams zertifiziert — was auf Modellebene stimmt. Der Titel der UC-Ausführung nennt daneben Google Meet.
Jabra Speak 510. Nummer 7510-109 ist die MS-Ausführung, 7510-209 die UC-Ausführung. Und hier kommt der zweite Teil der Lektion: In Microsofts aktueller Liste steht keine von beiden. Das MS im Namen bezeichnet die Bauvariante, nicht den Listenstatus.
Merksatz: Ein Modellname hält länger als ein Listeneintrag. Geprüft wird am Kauftag, nicht am Erscheinungstag des Geräts.
Behauptung gegen Eintrag: vier Fälle
Bei der Arbeit an unseren drei Vergleichen sind vier Geräte aufgefallen, die eine Zertifizierung nennen, die sich in keiner der drei Listen findet. Wir führen sie hier auf, weil sie zeigen, wie unterschiedlich weit solche Aussagen tragen — von der halb richtigen bis zur offensichtlich falschen.
Der Fall mit dem Häkchen. Anker setzt in der eigenen Modellübersicht beim PowerConf S330 ein Häkchen in der Zeile „Zoom Personal". In Zooms Liste der Personal Speakerphones steht aus diesem Haus nur der einfache PowerConf. Die Herstellertabelle und die Betreiberliste sagen Verschiedenes, und maßgeblich ist die Betreiberliste.
Der Fall mit der Kamera. Die deutsche Angebotsseite des PowerConf S500 schreibt: „OFFIZIELL ZERTIFIZIERT VON ZOOM: Getestet und ausgezeichnet nach dem aktuellen, professionellen Zoom-Standard in Bildqualität, Farbe und Klarheit." Das Gerät ist ein Lautsprecher mit Mikrofon. Es hat keine Kamera. Der Text stammt offensichtlich aus dem Datenblatt eines anderen Produkts, und in Zooms Listen steht das Modell nicht.
Der Fall mit dem Logo. EMEET führt den M3 unter seinen Auszeichnungen als „Zoom-Certified", die deutsche Angebotsseite schreibt „Mit Zoom-Zertifizierung", und das Hauptbild der Herstellerseite trägt ein Zoom-Logo als eingebranntes Bildelement. In Zooms beiden Listen kommt EMEET mit diesem Modell nicht vor.
Der Fall mit der eingestellten Plattform. Der EPOS EXPAND SP 30+ wird als zertifiziert für Skype for Business geführt. Das war Microsofts Vorgängerplattform, die durch Teams ersetzt wurde. Die Aussage ist nicht falsch. Sie bezieht sich nur auf ein Programm, das für die heutige Kaufentscheidung nichts mehr beiträgt.
Kein einziger dieser Fälle ist ein Beweis für schlechte Geräte. Drei der vier stehen in unseren Vergleichen auf guten Plätzen. Sie sind ein Beweis dafür, dass die Zertifizierungsaussage im Verkaufstext niemand prüft — und dass es deshalb die Liste braucht.
Was eine ältere Zertifizierung wert ist
Die Prüfdaten in Microsofts Liste reichen von 2019 bis 2025. Ein Eintrag von 2020 ist kein Makel, aber er beantwortet eine andere Frage als einer von 2025.
Geprüft wurde gegen den damaligen Client und den damaligen Funktionsumfang. Seither sind Funktionen dazugekommen, die es beim Prüftermin nicht gab. Der Eintrag ist eine Momentaufnahme, kein Wartungsvertrag.
Praktisch heißt das: Bei einem älteren Eintrag lohnt der Blick, ob der Hersteller für dieses Modell noch Firmware nachliefert. Wenn ja, ist die Zertifizierung weiterhin ein gutes Argument. Wenn nicht, kauft man ein Gerät, dessen Prüfung sich auf eine Software bezieht, die es so nicht mehr gibt.
Was zertifizierte Geräte praktisch besser können
Zusammengefasst und ohne Übertreibung:
Sie melden sich richtig an. Nach dem Anstecken sind sie im Client das Standardgerät. Bei kompatiblen Geräten ist das Glückssache, und in einem Besprechungsraum mit wechselnden Rechnern eine wiederkehrende Fehlerquelle.
Ihre Tasten funktionieren im Client. Annehmen, Auflegen, Stummschalten, und zwar mit synchronem Zustand zwischen Gerät und Software. Das ist die Funktion, deren Fehlen am häufigsten als Defekt reklamiert wird, obwohl kein Defekt vorliegt.
Ihre Audioverarbeitung wurde gemessen. Gegen Kriterien, die man nicht vollständig nachlesen kann, aber immerhin gegen welche.
Und was sie nicht besser können:
- Weiter hören. Reichweite ist kein Prüfgegenstand.
- Den Raum retten. Ein halliger Besprechungsraum klingt bei einem zertifizierten Gerät genauso hallig.
- Auf jeder Plattform gleich gut arbeiten. Die Zertifizierungen sind plattformspezifisch. Von den fünf Geräten in unserem Schreibtischvergleich steht keines in beiden Listen.
Zu der verbreiteten Aussage, ein zertifiziertes Gerät veranlasse den Client, seine eigene Echounterdrückung abzuschalten und die des Geräts zu nutzen: Das klingt plausibel und ist mit den öffentlichen Quellen nicht belegbar. Dokumentiert ist dieser Mechanismus für Google Meet Hardware, wo qualifizierte Geräte mit eigener Verarbeitung ausdrücklich von der Software-Verarbeitung ausgenommen werden. Für Teams gibt es einen vergleichbaren Schalter nur für die Störgeräuschunterdrückung in Teams Rooms, nicht für die Echokompensation. Wir führen die Aussage deshalb als branchenübliche Annahme und nicht als Tatsache.
Die Prüfung, Schritt für Schritt
- Modellnamen und Herstellernummer aus den Produktdetails der Angebotsseite notieren, nicht aus der Überschrift.
- Die richtige Liste wählen: Teams → Microsoft Learn. Zoom am Einzelplatz → Zoom Workspace Certified Hardware. Zoom im Besprechungsraum → Zoom Spaces Certified Hardware.
- Nach dem exakten Modellnamen suchen, inklusive Zusatz. Kein Treffer heißt kein Eintrag — nicht „wahrscheinlich schon".
- Prüfdatum ansehen. Älter als drei Jahre? Dann prüfen, ob der Hersteller noch Firmware für dieses Modell liefert.
- Bei Widersprüchen gilt die Liste. Eine Zertifizierungszeile im Angebotstext, ein Häkchen in einer Herstellertabelle oder ein Logo auf einem Produktfoto ersetzen keinen Eintrag.
- Das Ergebnis notieren, mit Datum. Listen ändern sich; wer in einem Jahr wieder danach gefragt wird, will nicht von vorn anfangen.
Wer den Weg zu Ende geht, hat am Ende eine belegte Antwort statt eines Werbeversprechens, und weiß außerdem, welche Frage die Zertifizierung gar nicht beantwortet. Die zweite große Zahl beim Kauf, die Aufnahmereichweite, steht in einem eigenen Ratgeber.
Häufige Fragen
Wo finde ich die Listen?
Microsoft führt die zertifizierten USB-Peripheriegeräte für Teams auf Microsoft Learn. Zoom führt zwei Verzeichnisse im eigenen Hilfebereich: „Zoom Workspace Certified Hardware" für persönliche Geräte, dort unter der Rubrik „Personal Speakerphones", und „Zoom Spaces Certified Hardware" für Raumsysteme, dort unter „Zoom Rooms Speakerphones". Alle drei nennen Hersteller, Modellname und Prüfdatum; Zoom nennt zusätzlich den Firmwarestand.
Was prüft die Zertifizierung eigentlich?
Öffentlich einsehbar ist davon weniger, als man denkt. Microsoft nennt als Ergebniszusage „Breitbandton ohne Echo, Verzerrung oder übermäßige Störungen" und schreibt an anderer Stelle ausdrücklich, dass nur ein Teil der Spezifikationen veröffentlicht wird. Die vollständigen Prüfkriterien beider Plattformen sind nicht frei zugänglich. Man verlässt sich also auf das Ergebnis — den Listeneintrag —, nicht auf nachvollziehbare Messwerte.
Mein Gerät heißt „MS". Ist es damit zertifiziert?
Nein. Das MS bezeichnet die Bauvariante, nicht den Listenstatus. In unseren Vergleichen steht ein Jabra Speak 510 MS mit der Herstellernummer 7510-109 — die MS-Ausführung, und trotzdem nicht in Microsofts aktueller Liste. Ein Modellname hält länger als ein Listeneintrag.
Zählt eine Zertifizierung von 2020 noch?
Sie belegt, dass das Gerät zu jenem Zeitpunkt geprüft wurde und mit dem damaligen Client zusammenarbeitete. Sie belegt nicht, dass es mit einem heutigen Funktionsumfang alles kann, was ein 2025 geprüftes Gerät kann. Der Eintrag mit Datum ist eine Momentaufnahme, kein Wartungsvertrag. Für ältere Einträge lohnt der Blick, ob der Hersteller noch Firmware nachliefert.
Was können zertifizierte Geräte praktisch besser?
Vor allem drei Dinge: Sie melden sich ohne Konfiguration als Standardgerät an, ihre Tasten steuern den Anruf im Client — Annehmen, Auflegen, Stummschalten mit synchronem Zustand —, und ihre Audioverarbeitung wurde gegen die Anforderungen der Plattform gemessen. Was sie nicht besser können: weiter hören. Reichweite ist kein Prüfgegenstand.
Schaltet Teams bei zertifizierten Geräten seine eigene Echounterdrückung ab?
Das wird oft behauptet, lässt sich aber mit den öffentlichen Quellen nicht belegen. Dokumentiert ist dieser Mechanismus für Google Meet Hardware, wo qualifizierte Geräte mit eigener Verarbeitung ausdrücklich von der Software-Verarbeitung ausgenommen werden. Für Teams ist ein vergleichbarer Schalter nur für die Störgeräuschunterdrückung in Teams Rooms dokumentiert, nicht für die Echokompensation. Wir führen es deshalb als branchenübliche Annahme, nicht als Tatsache.
Ist ein nicht zertifiziertes Gerät schlecht?
Nein, es ist ungeprüft. Das ist etwas anderes. Der meistbewertete Konferenzlautsprecher in unseren Vergleichen steht in keiner Liste und hat über 6.300 überwiegend gute Rückmeldungen. Die Zertifizierung ist eine Zusicherung, keine Qualitätsnote. Wer die Tastensteuerung und die automatische Geräteauswahl braucht, ist mit einem Listeneintrag auf der sicheren Seite; wer sie nicht braucht, kauft aus einer größeren Auswahl.
Wer diesen Beitrag verantwortet

Fachredaktion Bürotechnik
Schreibt über Monitorarme, Konferenzaudio und Dokumentenkameras.
Technik-Redakteur mit Schwerpunkt Consumer Electronics und Audio
Wie wir einordnen
Wir ordnen kriterienweise ein und vergeben keine Gesamtnote. Diese fünf Kriterien liegen jedem Vergleich zugrunde:
- Eignung für den Zweck
- Ob das Modell die Anforderung erfüllt, um die es im Beitrag geht — Sitzhöhenspannweite, Traglastfenster, Kabinenvolumen, Kabinenmaß. Der Wert, an dem eine Kaufentscheidung tatsächlich scheitert.
- Belegte Spezifikationen
- Wie viele der kaufentscheidenden Werte der Hersteller überhaupt beziffert — und ob sie sich mit unabhängigen Quellen decken. Ein Anbieter, der schweigt, wird nicht bessergestellt als einer, der offenlegt.
- Verarbeitung und Haltbarkeit
- Was Material, Konstruktion, Ersatzteilversorgung und dokumentierte Ausfallmuster über die zu erwartende Lebensdauer sagen. Bei Gepäck und Büromöbeln der Punkt, an dem sich Preisklassen wirklich trennen.
- Aufwand für Aufbau und Betrieb
- Was ein Produkt vor der ersten Nutzung verlangt und was danach regelmäßig anfällt — Montage, Anschluss, Elektrofachkraft, Reinigung, Folgekosten je Verbrauchsmaterial.
- Transparenz des Anbieters
- Ob der Hersteller die Zahlen, an denen die Kaufentscheidung hängt, selbst veröffentlicht — und ob seine Angaben mit den Händlerdatenblättern übereinstimmen. Wer schweigt oder sich widerspricht, verliert hier.
Vollständige Methodik, einschließlich dem, was wir nicht tun
Aktualisierung und Quellen
- Veröffentlicht
- 28.08.2026
- Geändert
- 28.08.2026
- Geprüft
- 28.08.2026
- Quellen
- 12
Belege
- [1]Zertifizierte USB-Peripheriegeräte für Microsoft TeamsInstitution oder Normlearn.microsoft.comDie Liste selbst, mit Hersteller, Modellname und Prüfdatum. Enthält unter anderem Yealink CP700 (13.04.2020), Sennheiser SP 30T (05.12.2019), Poly Sync 20 und Sync 20+ (09.11.2020), Poly Sync 40 und Sync 40+ (19.01.2021), Jabra Speak 750 mit Link 370 (21.05.2020), Jabra SPEAK2 40 und 55 (03.03.2023), SPEAK2 75 (17.03.2023), EPOS EXPAND 40T (24.05.2022), Anker PowerConf S3 (17.11.2023), Dell SP325 (12.05.2025) und SL525 (23.05.2025). Abgerufen am 28.08.2026.
- [2]Microsoft Teams: ZertifizierungsspezifikationenInstitution oder Normlearn.microsoft.comBeleg dafür, dass die Prüfkriterien nur teilweise veröffentlicht werden: „Microsoft is only releasing a subset of the specifications to the public." Abgerufen am 28.08.2026.
- [3]Microsoft Teams: Übersicht des ZertifizierungsprogrammsInstitution oder Normlearn.microsoft.comBeschreibt das Programm qualitativ: „tests the devices based on a set of rigorous specifications, covering aspects such as audio and video quality". Konkrete akustische Grenzwerte nennt die Seite nicht. Abgerufen am 28.08.2026.
- [4]Zoom Workspace Certified HardwareInstitution oder Normsupport.zoom.comZooms Liste für persönliche Geräte, gegliedert in zwölf Rubriken. Unter „Personal Speakerphones" stehen unter anderem Anker PowerConf (Januar 2024), AnkerWork S600 (Januar 2024), Yamaha YVC-330 (Juli 2024) und YVC-331 (März 2025), Dell SP3022 (Januar 2026). Jede Zeile nennt Hersteller, Modell, Firmware und Prüfdatum. Abgerufen am 28.08.2026.
- [5]Zoom Spaces Certified HardwareInstitution oder Normsupport.zoom.comZooms zweite Liste, für Raumsysteme. Unter „Zoom Rooms Speakerphones" steht unter anderem Jabra Speak2 75 (März 2023). Belegt, dass Zoom zwischen Einzelplatz- und Raumzertifizierung unterscheidet. Abgerufen am 28.08.2026.
- [6]Microsoft Teams: Anforderungen an USB-AudiogeräteInstitution oder Normlearn.microsoft.comQuelle der Ergebniszusage: „Wide-band audio with no echo, distortion, or excessive glitches" sowie „Echo cancellation is also supported across devices". Abgerufen am 28.08.2026.
- [7]Google Workspace: Software-Audioverarbeitung ein- oder ausschaltenInstitution oder Normknowledge.workspace.google.comEinziger gefundener offizieller Beleg dafür, dass Geräte mit eigener Verarbeitung von der Software-Verarbeitung ausgenommen werden: „Qualified peripherals with onboard audio processing automatically opt out of software audio processing in the Default state." Gilt für Google Meet, nicht für Teams oder Zoom. Abgerufen am 28.08.2026.
- [8]Microsoft Teams Rooms: XML-KonfigurationsdateiInstitution oder Normlearn.microsoft.comZeigt, dass sich in Teams Rooms die Störgeräuschunterdrückung zugunsten des Geräts abschalten lässt („Off. Use OEM-provided noise suppression only."). Einen entsprechenden Schalter für die Echokompensation nennt die Datei nicht. Abgerufen am 28.08.2026.
- [9]Anker PowerConf S500, Angebotsseite mit HerstellerangabenHändler- oder Marktdatenamazon.deFallbeispiel: „OFFIZIELL ZERTIFIZIERT VON ZOOM: Getestet und ausgezeichnet nach dem aktuellen, professionellen Zoom-Standard in Bildqualität, Farbe und Klarheit." Das Gerät hat keine Kamera und steht in keiner der beiden Zoom-Listen. Abgerufen am 28.08.2026.
- [10]EMEET M3, Angebotsseite mit HerstellerangabenHändler- oder Marktdatenamazon.deFallbeispiel: Das Angebot nennt „Mit Zoom-Zertifizierung", die Herstellerseite führt „Zoom-Certified" unter den Auszeichnungen. In Zooms beiden Listen steht das Modell nicht. Abgerufen am 28.08.2026.
- [11]Anker PowerConf S330 (A3308), Produktseite des HerstellersHerstellerangabeca.ankerwork.comFallbeispiel: Die Modellübersicht setzt in der Zeile „Zoom Personal" ein Häkchen. In Zooms Liste „Personal Speakerphones" steht aus dem Haus Anker nur der einfache PowerConf, nicht der S330. Abgerufen am 28.08.2026.
- [12]Jabra Speak 510 MS beim Fachhändler, VariantenabgleichHändler- oder Marktdatenonedirect.deFallbeispiel zur Variantenfalle: Herstellerreferenz 7510-109 für die MS-Ausführung gegen 7510-209 für die UC-Ausführung. Beide werden im Handel unter dem Namen „Jabra Speak 510" verkauft; in Microsofts aktueller Liste steht keine von beiden. Abgerufen am 28.08.2026.
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