Ratgeber·Wertschutzschränke
EN 1143-1: die Widerstandsgrade, die Widerstandseinheiten und wie man ein Zertifikat prüft
Von Lena MoritzFachredaktion Möbel und Einrichtung
Zuletzt geprüft am 28. August 2026
7 Min Lesezeit · Daten und Änderungsverlauf
**EN 1143-1** klassifiziert Wertschutzschränke in **Widerstandsgrade** von 0 bis VI. Gemessen wird in **Widerstandseinheiten (RU)**: Jedes Prüfwerkzeug hat einen RU-Wert pro Minute, und der Widerstand eines Schranks ist die Summe aus Werkzeug und Zeit. Jeder Grad hat **zwei** Werte — einen für den Teilzugang (handgroße Öffnung) und einen für den Vollzugang. Grad 0 steht bei 30/30 RU, Grad I bei 30/50, Grad VI bei 270/400. Daneben stehen drei weitere Buchstabenwelten: **EN 14450** mit S1 und S2 für *Sicherheitsschränke*, **EN 1300** mit Klassen für das *Schloss* und das zurückgezogene **VDMA 24992** mit den Stufen A und B. Der entscheidende Vorteil dieser Norm gegenüber vielen anderen: Die Zertifizierung ist **nachschlagbar** — VdS und ECB·S führen öffentliche Verzeichnisse.
Bei einem Aktenvernichter ist die Sicherheitsstufe eine Rechnung, die man selbst nachvollziehen kann: Schnittlänge mal Schnittbreite gegen die Flächengrenze der Klasse. Bei einem Tresor geht das nicht. Niemand kann zu Hause nachmessen, wie lange eine Tür einer Diamantbohrkrone standhält.
Dafür hat der Widerstandsgrad etwas, was der Sicherheitsstufe fehlt: Er steht in einem öffentlichen Verzeichnis.
Was ein Widerstandsgrad misst
EN 1143-1 heißt vollständig „Wertbehältnisse – Anforderungen, Klassifizierung und Methoden zur Prüfung des Widerstandes gegen Einbruchdiebstahl". Der Gegenstand steht damit im Titel: geprüft wird der Widerstand gegen einen Angriff, und zwar mit Werkzeug.
Die Einheit heißt Widerstandseinheit, abgekürzt RU für resistance unit. Die Logik ist einfach: Jedes zugelassene Prüfwerkzeug bekommt einen RU-Wert pro Einsatzminute, der von seiner Wirksamkeit abhängt. Ein Vorschlaghammer steht anders da als eine Diamantbohrkrone. Der Widerstandswert eines Schranks ergibt sich aus Werkzeug mal Zeit, geprüft wird mit mechanischen und thermischen Mitteln.
Wichtig ist, was daraus nicht folgt. 30 RU sind keine 30 Minuten. Der Wert ist eine Vergleichsgröße unter Prüfbedingungen, mit vorher festgelegten Werkzeugen und geübten Prüfern. Wie lange ein realer Einbruch dauert, hängt von Werkzeug, Übung, Lärmtoleranz und Zeitbudget des Täters ab. Wer aus einem Grad eine Minutenzahl macht, überdehnt die Angabe.
Warum jeder Grad zwei Zahlen hat
Geprüft werden zwei Ziele:
- Teilzugang — im Handel „Teildurchbruch": eine handgroße Öffnung, durch die sich etwas aus dem Schrank holen lässt.
- Vollzugang — „Volldurchbruch": der komplette Zugriff auf den Inhalt.
Deshalb steht bei jedem Grad ein Zahlenpaar. Bei Grad 0 sind beide gleich, ab Grad I laufen sie auseinander — der Vollzugang verlangt dann mehr als der Teilzugang.
Die Gradtabelle
| Grad | Teilzugang | Vollzugang |
|---|---|---|
| 0 | 30 RU | 30 RU |
| I | 30 RU | 50 RU |
| II | 50 RU | 80 RU |
| III | 80 RU | 120 RU |
| IV | 120 RU | 180 RU |
| V | 180 RU | 270 RU |
| VI | 270 RU | 400 RU |
Für den Privathaushalt spielen praktisch nur die ersten drei Zeilen eine Rolle; alles ab Grad III steht in Banken, Juwelierläden und Werttransportbetrieben.
Zwei Beobachtungen sind für den Kauf wichtig. Erstens ist der Sprung von 0 auf I der kleinste in der ganzen Tabelle — beim Teilzugang ändert sich gar nichts, beim Vollzugang gehen 30 auf 50. Wer einen Grad-I-Schrank kauft, kauft keine andere Liga, sondern eine Stufe. Zweitens ist Grad I trotzdem oft die lohnendere Wahl, weil an ihm im Waffenrecht und in den Deckungsempfehlungen mehr hängt als die 20 RU vermuten lassen.
Ein Detail für Angebote nach 2019: Die aktuelle Fassung der Norm sieht hinter dem Widerstandsgrad die Kennzeichnung „T" für Produkte vor, die mit neu aufgenommenen Werkzeugen geprüft wurden. Wer „Grad I T" liest, liest keinen Tippfehler.
Grad 0 oder Grad N?
Hier wird es unordentlich, und man sollte es einmal gelesen haben.
- EN 1143-1 kennt Grad 0. Ein Grad N kommt in der Norm nicht vor.
- VdS 2450, die Richtlinie hinter den Deckungsempfehlungen, kennt Grad N. Ein Grad 0 kommt in der VdS-Tabelle nicht vor.
Der Fachhandel überbrückt das, indem er beide in eine Zeile schreibt. Eine verbreitete Übersichtstabelle nennt den untersten Grad schlicht „0 (N)" und setzt für ihn 30/30 RU an — dieselben Werte, die die Norm für Grad 0 nennt.
Eine Stelle, die diese Gleichsetzung ausspricht und begründet, haben wir nicht gefunden. Was daraus praktisch folgt, ist trotzdem eindeutig: Bei der Suche beide Schreibweisen verwenden. Wer im ECB·S-Verzeichnis nach Grad 0 sucht und in der VdS-Liste nach Grad N, sucht dasselbe Niveau — und findet es nur, wenn er beide Vokabeln kennt.
Im Waffenrecht ist die Frage übrigens entschieden: § 13 AWaffV nennt Widerstandsgrad 0 und Widerstandsgrad I nach DIN/EN 1143-1. Ein Grad N steht dort nicht.
Die anderen drei Buchstabenwelten
| Regelwerk | klassifiziert | Klassen | Status |
|---|---|---|---|
| EN 1143-1 | Wertschutzschrank | 0 bis VI | gültig |
| EN 14450 | Sicherheitsschrank | S1, S2 | gültig |
| EN 1300 | Schloss | Buchstabenklassen | gültig |
| VDMA 24992 | Stahlschrank | A, B | zurückgezogen |
EN 14450 ist die Norm für Sicherheitsschränke — eine eigene Produktgruppe, keine untere Verlängerung der Gradskala. Sie rechnet in Sicherheitseinheiten: S1 mit 2, S2 mit 5. Diese Einheiten sind in einer anderen Norm definiert als die Widerstandseinheiten, und eine Umrechnungsvorschrift zwischen beiden haben wir nicht gefunden. Was sich belegen lässt, ist die Einordnung durch den VdS: Ein Sicherheitsschrank sei ein Behältnis, „dessen Leistungsfähigkeit unterhalb der von Wertschutzschränken rangiert". Die Deckungsempfehlungen bilden das ab — 30.000 Euro für S2, 40.000 für Grad N.
EN 1300 klassifiziert das Schloss, nicht den Schrank. Der Normtitel sagt es wörtlich: „Klassifizierung von Hochsicherheitsschlössern nach ihrem Widerstandswert gegen unbefugtes Öffnen". Wenn in einem Angebot „Klasse A" steht und daneben nichts weiter, ist das mit hoher Wahrscheinlichkeit das Schloss.
VDMA 24992 teilte Stahlschränke in Stufe A (einwandig) und Stufe B (mehrwandig) ein. Es ist zurückgezogen; beim Datum widersprechen sich unsere Quellen — ein Fachhändler nennt den 31. Dezember 2003, ein zweiter das Jahr 2004. Dass es nicht mehr gilt, sagen beide. Rechtliche Bedeutung hat die Einteilung nur noch rückwärts, über den Bestandsschutz in § 36 Absatz 4 WaffG für Behältnisse, die vor dem 6. Juli 2017 genutzt wurden.
Wer zertifiziert, und warum das hier anders läuft
Bei Aktenvernichtern muss die Sicherheitsstufe nach den Quellen, die wir gefunden haben, niemand unabhängig nachprüfen. Bei Wertbehältnissen ist das anders, jedenfalls dort, wo eine Vorschrift es verlangt.
§ 13 Absatz 10 AWaffV knüpft die Konformitätsbewertung an Stellen, die nach der Verordnung (EG) Nr. 765/2008 akkreditiert sind und auf dem Gebiet der Zertifizierung von Erzeugnissen des Geldschrank- und Tresorbaus arbeiten. In Deutschland sind das vor allem ECB·S und VdS.
Und beide führen öffentliche Verzeichnisse. Der ECB·S-Produktberater lässt sich wahlweise über die Produktspezifikation durchsuchen — etwa „Wertschutzschrank Grad I", oder über die Mittelwerte der Versicherungssumme. Das VdS-Verzeichnis ist nach Produktarten gegliedert: Sicherheitsschrank, Wertschutzschrank freistehend, Einbau-Wertschutzschrank.
Das ist der praktische Unterschied zu fast allen anderen Sicherheitsangaben im Handel: Man kann nachsehen.
Für Tresore ohne waffenrechtlichen Zweck verlangt allerdings niemand eine Zertifizierung. Das erklärt einen Befund aus unseren Vergleichen: Bei den Waffenschränken nennen fünf von sechs Angeboten eine Zertifizierungsstelle, bei den Möbeltresoren keines von sechs.
Ein Zertifikat prüfen, in vier Schritten
- Die drei Angaben zusammensuchen. Norm, Klasse, Stelle. Fehlt eine davon im Angebot, steht sie oft im Shop des Herstellers — der Umweg lohnt.
- Prüfen, worauf sich die Klasse bezieht. Steht ein Substantiv daneben? „Klasse A Doppelbartschloss nach EN 1300" ist eindeutig; ein „ECB·S zertifiziert (Klasse A)" im Titel eines Tresors ist es nicht.
- Im Verzeichnis suchen, bei ECB·S oder VdS, nach Hersteller und Modellbezeichnung, und bei Grad 0 zusätzlich unter Grad N.
- Bei Treffern das Baujahr und die Bezeichnung abgleichen. Hersteller führen Baureihen über Jahre und ändern Ausführungen. Ein Zertifikat für die Baureihe ist keins für die konkrete Variante mit anderem Schloss.
Findet man nichts, ist das noch kein Beweis für eine falsche Angabe, aber es ist die Frage, mit der man zum Händler geht, und zwar vor dem Kauf.
Was der Grad nicht sagt
Nichts über das Gewicht. Ein S2-Wandtresor mit 12,6 Kilogramm trägt dieselbe Klasse wie einer mit 35. Die Norm prüft den Widerstand gegen Aufbruch, nicht gegen Abtransport. Deshalb verlangt die Sicherungsrichtlinie VdS 2333 für Wertschutzschränke unter 1.000 Kilogramm die Verankerung in Boden oder Wand — und die Deckungsempfehlung des VdS macht die Summe von 200 Kilogramm Masse oder einer Verankerung nach Herstellervorgabe abhängig.
Nichts über den Feuerschutz. Dafür gelten EN 1047-1 und EN 15659 mit eigenen Klassen; der VdS hält ausdrücklich fest, dass beide Eigenschaften getrennt ausgewiesen werden.
Nichts über die Versicherungssumme. Die VdS-Werte sind unverbindliche Empfehlungen für rein private Nutzung. Was gilt, steht im Vertrag.
Und nichts über eine Angriffsdauer. RU sind Prüfwerte. Wer sie in Minuten umrechnet, erfindet eine Genauigkeit, die die Norm nicht hergibt.
Wie sich die Grade in konkreten Angeboten wiederfinden und wo sie fehlen, steht in den drei Vergleichen: Tresore für zuhause, Waffenschränke Grad 0 und I und Möbeltresore nach EN 14450. Was aus einem Grad für die Versicherungssumme folgt, steht im Ratgeber zu Tresor und Versicherung; warum Verankerung und Feuerschutz zwei getrennte Themen sind, im Ratgeber zu Verankerung und Feuerschutz.
Häufige Fragen
Was misst ein Widerstandsgrad eigentlich?
Den Widerstand gegen einen Angriff mit Werkzeug, gemessen in Widerstandseinheiten. Jedes zugelassene Prüfwerkzeug — vom Vorschlaghammer bis zur Diamantbohrkrone — bekommt einen RU-Wert pro Einsatzminute, der von seiner Wirksamkeit abhängt. Der Wert eines Schranks ergibt sich aus Werkzeug mal Zeit. Er sagt damit nichts darüber, wie lange ein konkreter Einbruch dauern würde: Prüfwerte sind Vergleichswerte, keine Versprechen über den Einzelfall.
Warum hat jeder Grad zwei Zahlen?
Weil zwei Angriffsziele geprüft werden. Der Teilzugang ist die handgroße Öffnung, durch die sich etwas herausholen lässt; der Vollzugang ist der komplette Zugriff. Grad 0 hat für beide denselben Wert, 30 RU. Ab Grad I laufen sie auseinander: 30 für den Teil-, 50 für den Vollzugang. Die höhere Zahl ist immer die für den Vollzugang.
Ist Grad 0 dasselbe wie Grad N?
In der Praxis ja, in den Papieren nicht. EN 1143-1 kennt Grad 0 und keinen Grad N; die VdS-Richtlinie 2450, aus der die Deckungsempfehlungen stammen, kennt Grad N und keinen Grad 0. Der Fachhandel führt beide in einer Zeile mit denselben 30/30 RU, und eine Übersicht schreibt sogar „0 (N)". Eine Stelle, die die Gleichsetzung ausspricht und begründet, haben wir nicht gefunden. Praktisch heißt das: Bei der Suche im Verzeichnis beide Schreibweisen probieren.
Ist S2 nach EN 14450 besser oder schlechter als Grad 0?
Der VdS ordnet Sicherheitsschränke ausdrücklich unterhalb der Wertschutzschränke ein: Ihre Leistungsfähigkeit „rangiert unterhalb der von Wertschutzschränken". Die Deckungsempfehlungen bilden das ab — 30.000 Euro für S2, 40.000 für Grad N. Die Prüfwerte selbst lassen sich nicht direkt vergleichen: EN 14450 rechnet in Sicherheitseinheiten (S1 mit 2, S2 mit 5), EN 1143-1 in Widerstandseinheiten. Eine Umrechnungsvorschrift zwischen beiden haben wir nicht gefunden.
Gilt VDMA 24992 mit den Stufen A und B noch?
Nein. Das Einheitsblatt ist zurückgezogen; im Fachhandel kursieren dafür zwei Daten, der 31. Dezember 2003 und das Jahr 2004. Rechtlich taucht die Einteilung heute nur noch im Bestandsschutz des Waffenrechts auf: § 36 Absatz 4 WaffG lässt Behältnisse nach der Fassung vom 11. Oktober 2002 weiter zu, wenn sie vor dem 6. Juli 2017 genutzt wurden. Für einen Neukauf ist die Angabe wertlos, weil sie sich in keinem aktuellen Verzeichnis nachschlagen lässt.
Wer darf zertifizieren?
Für Waffenschränke schreibt § 13 Absatz 10 AWaffV es vor: Stellen, die nach der Verordnung (EG) Nr. 765/2008 akkreditiert sind und auf dem Gebiet der Zertifizierung von Erzeugnissen des Geldschrank- und Tresorbaus arbeiten. In Deutschland sind das vor allem ECB·S und VdS. Für Tresore ohne waffenrechtlichen Zweck verlangt das niemand; deshalb steht dort oft gar keine Stelle im Angebot.
Sagt der Widerstandsgrad etwas über den Feuerschutz?
Nein. EN 1143-1 prüft den Widerstand gegen Einbruchdiebstahl; für Brand gelten EN 1047-1 und EN 15659 mit eigenen Klassen wie LFS 30 P. Der VdS hält fest, dass beide Eigenschaften getrennt voneinander ausgewiesen werden. Angaben wie „Feuerschutzmaterial nach DIN 4102" sind Baustoffangaben und keine Brandschutzklasse.
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Fachredaktion Möbel und Einrichtung
Schreibt über Büromöbel, Ablagesysteme und Polstermöbel.
Redaktion mit Schwerpunkt Wohn- und Einrichtungsprodukte, Möbel und Stauraum
Wie wir einordnen
Wir ordnen kriterienweise ein und vergeben keine Gesamtnote. Diese fünf Kriterien liegen jedem Vergleich zugrunde:
- Eignung für den Zweck
- Ob das Modell die Anforderung erfüllt, um die es im Beitrag geht — Sitzhöhenspannweite, Traglastfenster, Kabinenvolumen, Kabinenmaß. Der Wert, an dem eine Kaufentscheidung tatsächlich scheitert.
- Belegte Spezifikationen
- Wie viele der kaufentscheidenden Werte der Hersteller überhaupt beziffert — und ob sie sich mit unabhängigen Quellen decken. Ein Anbieter, der schweigt, wird nicht bessergestellt als einer, der offenlegt.
- Verarbeitung und Haltbarkeit
- Was Material, Konstruktion, Ersatzteilversorgung und dokumentierte Ausfallmuster über die zu erwartende Lebensdauer sagen. Bei Gepäck und Büromöbeln der Punkt, an dem sich Preisklassen wirklich trennen.
- Aufwand für Aufbau und Betrieb
- Was ein Produkt vor der ersten Nutzung verlangt und was danach regelmäßig anfällt — Montage, Anschluss, Elektrofachkraft, Reinigung, Folgekosten je Verbrauchsmaterial.
- Transparenz des Anbieters
- Ob der Hersteller die Zahlen, an denen die Kaufentscheidung hängt, selbst veröffentlicht — und ob seine Angaben mit den Händlerdatenblättern übereinstimmen. Wer schweigt oder sich widerspricht, verliert hier.
Vollständige Methodik, einschließlich dem, was wir nicht tun
Aktualisierung und Quellen
- Veröffentlicht
- 28.08.2026
- Geändert
- 28.08.2026
- Geprüft
- 28.08.2026
- Quellen
- 14
Belege
- [1]DIN EN 1143-1 — Wertbehältnisse, WertschutzschränkeInstitution oder Normwebstore.ansi.orgTitel und Gegenstand: „Wertbehältnisse - Anforderungen, Klassifizierung und Methoden zur Prüfung des Widerstandes gegen Einbruchdiebstahl - Teil 1", geprüft wird der Widerstandswert gegen Einbruchdiebstahl. Die Ausgabe 2019 führt zudem eine Kennzeichnung „T" hinter dem Widerstandsgrad für Produkte ein, die mit neuen Werkzeugen geprüft wurden. Abgerufen am 28.08.2026.
- [2]DIN EN 14450 — Wertbehältnisse, SicherheitsschränkeInstitution oder Normdinmedia.deTitel der Ausgabe 2024-04: „Secure storage units - Requirements, classification and methods of test for resistance to burglary - Secure cabinets; German version EN 14450:2017+A1:2023". Gegenstand sind Sicherheitsschränke, nicht Wertschutzschränke. Abgerufen am 28.08.2026.
- [3]DIN EN 1300 — Klassifizierung von HochsicherheitsschlössernInstitution oder Normdinmedia.deTitel der Ausgabe 2024-01: „Wertbehältnisse – Klassifizierung von Hochsicherheitsschlössern nach ihrem Widerstandswert gegen unbefugtes Öffnen", deutsche Fassung EN 1300:2023. Klassifiziert wird das Schloss. Abgerufen am 28.08.2026.
- [4]VdS 3134-1, Technische Kommentare zu WertbehältnissenInstitution oder Normtresore.euDefiniert den Sicherheitsschrank als Behältnis, „dessen Leistungsfähigkeit unterhalb der von Wertschutzschränken rangiert", hält fest, dass die VdS-Richtlinien für Wertschutzschränke auf EN 1143-1 basieren, und dass Einbruch- und Brandschutz getrennt voneinander ausgewiesen werden. Abgerufen am 28.08.2026.
- [5]VdS: Deckungssummen für WertbehältnisseInstitution oder Normvds.deZwei getrennte Tabellen: Sicherheitsschränke nach VdS 2862 mit S1 5.000 € und S2 30.000 €, Wertschutzschränke nach VdS 2450 mit den Graden N 40.000 €, I 65.000 €, II 100.000 €, III 200.000 €, IV 400.000 €. Die VdS-Tabelle kennt keinen Grad 0. Alle Angaben ausdrücklich unverbindlich und für rein private Nutzung; bei Sicherheitsschränken erhöht eine Einbruchmeldeanlage die Summe nicht. Abgerufen am 28.08.2026.
- [6]VdS: Verzeichnis anerkannter WertbehältnisseInstitution oder Normvds.deÖffentliches Verzeichnis, gegliedert unter anderem nach Sicherheitsschrank, Wertschutzschrank freistehend und Einbau-Wertschutzschrank. Abgerufen am 28.08.2026.
- [7]ECB·S: Produktberater für zertifizierte WertbehältnisseInstitution oder Normecb-s.comZweites öffentliches Verzeichnis mit den Produktgruppen Einbruchdiebstahl, Hochsicherheitsschlösser, feuerwiderstandsfähige Lagerschränke und weiteren. Gesucht wird wahlweise „Über die Produktspezifikation (z.B. Wertschutzschrank Grad I)" oder über die Mittelwerte der Versicherungssumme. Abgerufen am 28.08.2026.
- [8]§ 13 AWaffV — Aufbewahrung von Waffen oder MunitionInstitution oder Normlexmea.deAbsatz 10 knüpft die Konformitätsbewertung an Stellen, die nach Verordnung (EG) Nr. 765/2008 akkreditiert sind und auf dem Gebiet der Zertifizierung von Erzeugnissen des Geldschrank- und Tresorbaus arbeiten. Absatz 2 staffelt die zulässigen Bestände nach Widerstandsgrad und Gewicht des Behältnisses. Abgerufen am 28.08.2026.
- [9]§ 36 WaffG — Aufbewahrung von Waffen oder MunitionInstitution oder Normlexmea.deAbsatz 2 ist weggefallen; Absatz 4 enthält die Übergangsregelung für Behältnisse nach der Fassung vom 11. Oktober 2002, die vor dem 6. Juli 2017 genutzt wurden. Abgerufen am 28.08.2026.
- [10]Widerstandsgrade und Widerstandseinheiten in der ÜbersichtHändler- oder Marktdatenzirotec-tresore.deFachhandelsübersicht mit der vollständigen Gradtabelle für freistehende Schränke: 0 mit 30/30 RU, I mit 30/50, II mit 50/80, III mit 80/120, IV mit 120/180, V mit 180/270, VI mit 270/400. Beschreibt Teilzugang als „Teildurchbruch (handgroße Öffnung)" und Vollzugang als „Volldurchbruch (kompletter Zugriff)". Abgerufen am 28.08.2026.
- [11]Sicherheitsstufen und Widerstandsgrade, Übersichtstabelle eines FachhändlersHändler- oder Marktdatenfaust-tresor.deFührt VDMA 24992 (Stand 05/95), EN 14450 und EN 1143-1 in einer Tabelle nebeneinander und schreibt den untersten Grad ausdrücklich als „0 (N)" — die im Handel übliche Gleichsetzung, hier schwarz auf weiß. Abgerufen am 28.08.2026.
- [12]Was eine Widerstandseinheit istHerstellerangabewaldis-safe.comTresorhersteller zur Prüfmethodik: „RU stands for ‚Resistance Units‘." Jedes Werkzeug erhält einen RU-Wert pro Minute, der von seiner Wirksamkeit abhängt und mit der Einsatzdauer multipliziert wird; geprüft wird mit mechanischen und thermischen Werkzeugen, genannt werden unter anderem Vorschlaghammer und Diamantbohrkrone. Bestanden ist der Test, wenn kein Durchbruch „without partial or full access to the inside of the safe" erfolgt. Abgerufen am 28.08.2026.
- [13]Fachhandel zum Status von VDMA 24992Händler- oder Marktdatentresorspezialist.deDatiert die Zurückziehung auf den 31. Dezember 2003 („ersatzlos zurückgezogen") und hält fest, dass es für Schränke nach dieser Einteilung keine Versicherungsempfehlung von VdS oder ECB·S mehr gebe. Abgerufen am 28.08.2026.
- [14]Übersicht der Tresor-Sicherheitsstufen im FachhandelHändler- oder Marktdatenbremertresor.atNennt für die Zurückziehung von VDMA 24992 das Jahr 2004 — ein anderes Datum als die erste Fachhandelsquelle, und führt für EN 14450 die Sicherheitseinheiten auf: S1 mit 2, S2 mit 5. Abgerufen am 28.08.2026.
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