Ratgeber·Wertschutzschränke
Drei Gewichtsgrenzen und zwei Normenwelten beim Tresor verankern
Von Lena MoritzFachredaktion Möbel und Einrichtung
Zuletzt geprüft am 28. August 2026
7 Min Lesezeit · Daten und Änderungsverlauf
Ein Tresor, der nicht befestigt ist, kann mitgenommen und in Ruhe geöffnet werden. Das ist der Grund, warum die Sicherungsrichtlinie **VdS 2333** für Wertschutzschränke unter **1.000 Kilogramm** die Verankerung in Boden oder Wand verlangt. Zwei weitere Gewichtsmarken kommen dazu, beide bei **200 Kilogramm** und beide mit anderer Bedeutung: Die VdS-Deckungsempfehlung gilt für Haushaltsrisiken nur bei 200 Kilogramm Masse **oder** einer Verankerung nach Herstellervorgabe, und **§ 13 AWaffV** unterscheidet bei Widerstandsgrad 0 zwischen Behältnissen unter und über 200 Kilogramm — fünf oder zehn Kurzwaffen. Beim Feuerschutz gilt eine eigene Normenwelt: **EN 15659** für den leichten Feuerschutz (LFS), **EN 1047-1** für den hohen (S 60 P, S 120 P, S 60 DIS, S 120 DIS). „Feuerschutzmaterial nach DIN 4102" ist keine Klasse, sondern eine Baustoffangabe. Und beides zusammen geht nur begrenzt: Ab Widerstandsgrad 3 lassen sich meist höchstens 30 Minuten Feuerschutz verwirklichen.
Das Programm Polizeiliche Kriminalprävention formuliert es in einem Satz: „Ein ungesicherter Tresor, der nicht mit dem Boden oder der Wand verschraubt ist, kann einfach mitgenommen werden."
Das ist die ganze Begründung für alles, was auf dieser Seite steht. Ein Tresor, der beim Täter im Keller landet, wird nicht in fünf Minuten geöffnet, sondern in aller Ruhe — mit Winkelschleifer, ohne Zeitdruck und ohne Nachbarn.
Drei Gewichtsgrenzen, die nichts miteinander zu tun haben
In diesem Thema stolpert man über drei Zahlen, und zwei davon sind identisch, ohne dasselbe zu bedeuten.
| Grenze | Woher | Was daran hängt |
|---|---|---|
| 1.000 kg | VdS 2333, Sicherungsrichtlinien | Darunter muss in Boden oder Wand verankert werden |
| 200 kg | VdS-Deckungsempfehlung | Darunter gilt die Empfehlung nur bei Verankerung nach Herstellervorgabe |
| 200 kg | § 13 AWaffV | Bei Grad 0: darunter fünf, darüber zehn Kurzwaffen |
Für den Privathaushalt heißt das: Die 1.000-Kilogramm-Regel trifft praktisch jeden Tresor, der über den allgemeinen Handel verkauft wird. In unseren drei Vergleichen wiegt der schwerste 179 Kilogramm.
Die zweite Zeile ist die, die im Schadensfall zählt. Der VdS macht seine Deckungsempfehlung ausdrücklich davon abhängig, dass der Schrank entweder 200 Kilogramm wiegt oder nach der Montageanleitung des Herstellers verankert ist. Vor dem Oberlandesgericht Celle wurde 2022 ein Fall entschieden, in dem 19.000 Euro Bargeld aus einem nicht verankerten 44-Kilo-Tresor entwendet wurden. Ersetzt wurden 1.500 Euro.
Die dritte Zeile betrifft nur Waffenbesitzer und hat mit Diebstahlschutz im engeren Sinn nichts zu tun. Sie regelt Stückzahlen. Dass sie dieselbe Zahl verwendet, ist Zufall und eine gute Falle.
Die Verankerung ist Teil der Prüfung
Ein verbreitetes Missverständnis: dass die Verankerung eine Empfehlung des Herstellers sei und der Widerstandsgrad davon unabhängig gelte.
Tatsächlich gehört ein Verankerungstest sowohl bei EN 1143-1 als auch bei EN 14450 zur Prüfung, und ECB·S-zertifizierte Schränke unter 1.000 Kilogramm sind nach der Montageanleitung des Herstellers am Aufstellort zu verankern. Die geprüfte Eigenschaft gilt also unter der Voraussetzung, unter der sie geprüft wurde.
Anders gesagt: Ein unverankerter Grad-I-Schrank ist kein schlechter Grad-I-Schrank. Er ist ein Grad-I-Schrank in einer Aufstellung, für die die Prüfung nichts aussagt.
Was die Angebote über Verankerung sagen
| Tresor | Gewicht | Verankerung laut Angebot |
|---|---|---|
| Melsmetall St. Gallen 56466 | 179 kg | Boden und Wand vorgerichtet, je 1 Bohrung |
| Burg-Wächter Ranger N 7 E | 121 kg | Rückwand, mittig |
| SafeHero Secureo Hawk 3 | 89 kg | Boden oder Rückwand, nicht durchgebohrt |
| Secureo Osprey 1 | 42 kg | Boden und Rückwand, Material dabei |
| ARREGUI Plus C 180340 | 33 kg | 2 Boden- und 2 Rückwandbohrungen |
| ARREGUI Plus C 181340 | 15 kg | zum Einmauern |
| Yale Y3200220 | 12,6 kg | keine Angabe |
Zwei Beobachtungen daraus.
Erstens: „Rückwand" ist nicht gleich „Rückwand". Ein Modell im Feld lässt sich an der Rückwand befestigen, ohne dass diese durchbohrt wird. Die Bohrungen sind vorbereitet, die Wandung bleibt geschlossen. Das ist ein konstruktiver Unterschied, kein Detail: Wer die Rückwand für die Montage aufbohren muss, öffnet die Hülle an der Stelle, an der sie am wenigsten einsehbar ist.
Zweitens: Je leichter der Tresor, desto schweigsamer das Angebot. Die beiden leichtesten Geräte im Feld sagen zur Verankerung am wenigsten — bei genau den beiden, bei denen sie am wichtigsten wäre.
Boden, Wand, Mauerwerk
Welche der drei Möglichkeiten passt, entscheidet der Aufstellort, nicht der Tresor.
Bodenverankerung verlangt einen tragfähigen Untergrund. Beton oder ein ausreichend starker Estrich tragen; Holzdielen, Fertigparkett auf Dämmung und Hohlraumböden tragen nicht. Der Vorteil: Der Schrank steht auf seiner eigenen Grundfläche, das Eigengewicht arbeitet mit.
Wandverankerung verlangt massives Mauerwerk oder Beton. In einer Leichtbauwand aus Gipskarton hält keine Schraube einen 40-Kilo-Schrank. Der Vorteil: In Mietwohnungen ist eine Bohrung in der Wand oft leichter zu verantworten als eine im Boden und rückstandslos zu schließen.
Einmauern ist die Lösung, bei der das Gewicht endgültig keine Rolle mehr spielt. Sie verlangt eine Nische im massiven Mauerwerk und ist damit die aufwendigste, aber auch die einzige, bei der ein 15-Kilo-Tresor sinnvoll wird.
Der Formulierung wegen, auf die es im Versicherungsfall ankommt: Beide Oberlandesgerichte sprechen von einer fachmännischen Verankerung nach den Herstellervorschriften — nicht von „irgendwie befestigt".
Feuerschutz ist eine ganz andere Prüfung
Der VdS hält fest, dass Einbruch- und Brandschutz getrennt voneinander ausgewiesen werden. Das ist keine Formalie: Es sind andere Normen, andere Prüfstände und andere Klassen.
| Norm | Was sie prüft | Klassen |
|---|---|---|
| EN 15659 | leichter Feuerschutz | LFS 30 P und Verwandte |
| EN 1047-1 | hoher Feuerschutz | S 60 P, S 120 P, S 60 DIS, S 120 DIS |
Die Kennzeichnung ist systematisch: Die Zahl ist die Schutzdauer in Minuten, der Buchstabe dahinter der Inhalt. P steht für Papier, DIS für Datenträger, und der Unterschied liegt in der zulässigen Innentemperatur.
- P-Klassen: höchstens 170 Grad im Inneren. Papier bleibt lesbar.
- DIS-Klassen: höchstens 50 Grad. Datenträger bleiben funktionsfähig.
Wer eine Festplatte oder einen Speicherstick in einen S-120-P-Tresor legt, hat zwei Stunden Schutz für Papier gekauft und keinen für den Datenträger.
Der Unterschied zwischen den beiden Normen steckt in der Härte der Prüfung: Nach EN 1047-1 wird bei Außentemperaturen bis rund 1.090 Grad geprüft, und zusätzlich gibt es einen Sturztest aus 9,15 Metern Höhe, der den Gebäudeeinsturz simuliert. Ein LFS-Gerät durchläuft diesen Sturztest nicht.
„Feuerschutzmaterial nach DIN 4102" ist keine Klasse
In unseren Vergleichen tauchen drei Formulierungen auf, die nach Feuerschutz klingen und keine Klasse enthalten: „Feuerschutzmaterial nach DIN 4102", „umlaufender Feuerfalz" und „Basis-Feuerschutz".
DIN 4102 betrifft das Brandverhalten von Baustoffen. Sie sagt, wie sich ein Material verhält — nicht, wie lange ein Behältnis seinen Inhalt schützt. Ein Feuerfalz ist eine konstruktive Maßnahme gegen den direkten Flammendurchtritt am Türspalt; besser als nichts, aber keine geprüfte Eigenschaft.
Die Probe ist einfach: Eine Feuerschutzklasse hat immer die Form Buchstabe-Zahl-Buchstabe. LFS 30 P. S 60 DIS. Steht dort nur eine Normnummer oder ein Wort, ist keine Klasse gemeint.
Von den siebzehn Tresoren in unseren drei Vergleichen weist genau einer eine echte Brandschutzklasse aus — ein Möbeltresor mit LFS 30 P. Bei allen anderen steht dort eine Materialangabe oder gar nichts.
Der Zielkonflikt
Warum gibt es so wenige Geräte, die beides gut können? Weil beides denselben Platz braucht.
Das Programm Polizeiliche Kriminalprävention beschreibt es so: Feuerfeste Modelle brauchen besonderes Isoliermaterial, einbruchhemmende brauchen verstärkte Beplankung, und je einbruchsicherer ein Tresor ist, desto weniger Platz bleibt für die feuerfeste Isolierung. Die Folge steht dort ebenfalls: „Bei höheren Einbruchschutzklassen eines Tresors (ab Widerstandsgrad 3), lassen sich meist maximal 30 Minuten Feuerschutz verwirklichen."
Für den Privathaushalt entschärft sich das, weil dort Grad 0 und Grad I üblich sind und der Konflikt erst darüber greift. Praktisch bleibt aber die Frage, die vor dem Kauf steht: Was soll geschützt werden?
- Wertsachen gegen Diebstahl → Widerstandsgrad, Verankerung, Deckungsempfehlung.
- Urkunden und Verträge gegen Feuer → Brandschutzklasse, P-Klasse genügt.
- Beides, in kleinen Mengen → ein Gerät mit beiden Angaben — im Handel selten und meist im leichten Feuerschutz.
- Beides, in großen Mengen → zwei Geräte, oder ein Bankschließfach für den einen Teil.
Was vor der Montage geklärt sein muss
Die entscheidende Frage fällt vor dem Kauf, nicht nach der Lieferung: Was ist der Untergrund? Beton, Estrich in welcher Stärke, massives Mauerwerk, oder eben nicht. Steht die Antwort fest, gehört als Nächstes die Montageanleitung gelesen, und zwar bevor der Schrank kommt. Sie ist der Maßstab, auf den sich Versicherer und Gerichte im Schadensfall beziehen, und sie kann Anforderungen stellen, die der Aufstellort gar nicht hergibt.
Zwei praktische Punkte werden regelmäßig unterschätzt. Der erste ist die Anlieferung: Mehrere Anbieter liefern „frei Bordsteinkante", und 89 oder 121 Kilogramm bleiben dann genau dort stehen. Der zweite ist das Verankerungsmaterial — die beiliegenden Schrauben passen zum Schrank, nicht zwingend zur eigenen Wand; Dübel kauft man nach dem Untergrund.
Was danach übrigbleibt, ist Papier, und es ist wichtiger, als es aussieht: Rechnung, Zertifikat, Montagedokumentation. Im Schadensfall ist das die Unterlage, nach der gefragt wird.
Was ein Widerstandsgrad überhaupt misst und wie sich eine Zertifizierung nachschlagen lässt, steht im Ratgeber zu den Widerstandsgraden nach EN 1143-1. Warum die Deckungssumme im Vertrag steht und nicht am Schrank, im Ratgeber zu Tresor und Versicherung.
Häufige Fragen
Muss ich meinen Tresor wirklich verankern?
Die Sicherungsrichtlinie VdS 2333 sagt es klar: Wertschutzschränke mit einem Gewicht von weniger als 1.000 kg müssen in Boden oder Wand verankert sein. Ergänzend macht die VdS-Deckungsempfehlung die Summe davon abhängig, dass der Schrank entweder 200 Kilogramm wiegt oder nach der Montageanleitung des Herstellers verankert ist. Beide Oberlandesgerichte, die wir zum Begriff „Wertschutzschrank" gefunden haben, legen denselben Maßstab an.
Boden oder Wand — was ist besser?
Das hängt vom Untergrund ab, nicht vom Tresor. Ein Betonboden trägt eine Bodenverankerung zuverlässig, eine Leichtbauwand trägt gar nichts. Mehrere Modelle sind für beides vorgerichtet; einer im Feld lässt sich an der Rückwand befestigen, ohne dass diese durchbohrt wird — in einer Mietwohnung ist das oft der entscheidende Unterschied. Wichtig ist, dass die Befestigung der Montageanleitung folgt: „fachmännisch verankert" ist die Formulierung, auf die es im Versicherungsfall ankommt.
Ist die Verankerung Teil der Zertifizierung?
Ja. Sowohl bei EN 1143-1 als auch bei EN 14450 gehört ein Verankerungstest zur Prüfung, und ECB·S-zertifizierte Schränke unter 1.000 Kilogramm sind nach der Montageanleitung des Herstellers am Aufstellort zu verankern. Die Verankerung ist also keine Zutat, sondern eine Bedingung, unter der die geprüfte Eigenschaft überhaupt gilt.
Was ist der Unterschied zwischen EN 15659 und EN 1047-1?
EN 15659 regelt den leichten Feuerschutz mit der Kennzeichnung LFS, EN 1047-1 den hohen. Nach EN 1047-1 wird bei Außentemperaturen bis rund 1.090 Grad geprüft, und zusätzlich gibt es einen Sturztest aus 9,15 Metern Höhe, der den Gebäudeeinsturz simuliert. Ein LFS-Tresor durchläuft diesen Sturztest nicht.
Was bedeuten P und DIS in einer Feuerschutzklasse?
P steht für Papier, DIS für Datenträger. Die Zahl davor ist die Schutzdauer in Minuten. Der Unterschied liegt in der zulässigen Innentemperatur: Bei den P-Klassen sind es maximal 170 Grad, damit Papier lesbar bleibt; bei den DIS-Klassen maximal 50 Grad, damit Datenträger funktionsfähig bleiben. Ein Tresor mit S 120 P schützt Papier zwei Stunden — eine Festplatte darin nicht.
Reicht „Feuerschutzmaterial nach DIN 4102"?
Das ist keine Aussage über den Tresor. DIN 4102 betrifft das Brandverhalten von Baustoffen, also wie sich ein Material verhält, nicht wie lange ein Behältnis seinen Inhalt schützt. Dasselbe gilt für Begriffe wie „Feuerfalz" oder „Basis-Feuerschutz". Eine Feuerschutzklasse hat immer die Form Buchstabe-Zahl-Buchstabe, etwa LFS 30 P.
Bekomme ich Einbruch- und Feuerschutz in einem Gerät?
Bis zu einem gewissen Punkt ja, darüber hinaus wird es eng. Das Programm Polizeiliche Kriminalprävention schreibt, bei höheren Einbruchschutzklassen ab Widerstandsgrad 3 ließen sich meist maximal 30 Minuten Feuerschutz verwirklichen — feuerfeste Modelle brauchen Isoliermaterial, einbruchhemmende brauchen massive Beplankung, und beides konkurriert um denselben Wandaufbau. Für den Privathaushalt spielt das selten eine Rolle, weil dort Grad 0 und I üblich sind.
Wer diesen Beitrag verantwortet

Fachredaktion Möbel und Einrichtung
Schreibt über Büromöbel, Ablagesysteme und Polstermöbel.
Redaktion mit Schwerpunkt Wohn- und Einrichtungsprodukte, Möbel und Stauraum
Wie wir einordnen
Wir ordnen kriterienweise ein und vergeben keine Gesamtnote. Diese fünf Kriterien liegen jedem Vergleich zugrunde:
- Eignung für den Zweck
- Ob das Modell die Anforderung erfüllt, um die es im Beitrag geht — Sitzhöhenspannweite, Traglastfenster, Kabinenvolumen, Kabinenmaß. Der Wert, an dem eine Kaufentscheidung tatsächlich scheitert.
- Belegte Spezifikationen
- Wie viele der kaufentscheidenden Werte der Hersteller überhaupt beziffert — und ob sie sich mit unabhängigen Quellen decken. Ein Anbieter, der schweigt, wird nicht bessergestellt als einer, der offenlegt.
- Verarbeitung und Haltbarkeit
- Was Material, Konstruktion, Ersatzteilversorgung und dokumentierte Ausfallmuster über die zu erwartende Lebensdauer sagen. Bei Gepäck und Büromöbeln der Punkt, an dem sich Preisklassen wirklich trennen.
- Aufwand für Aufbau und Betrieb
- Was ein Produkt vor der ersten Nutzung verlangt und was danach regelmäßig anfällt — Montage, Anschluss, Elektrofachkraft, Reinigung, Folgekosten je Verbrauchsmaterial.
- Transparenz des Anbieters
- Ob der Hersteller die Zahlen, an denen die Kaufentscheidung hängt, selbst veröffentlicht — und ob seine Angaben mit den Händlerdatenblättern übereinstimmen. Wer schweigt oder sich widerspricht, verliert hier.
Vollständige Methodik, einschließlich dem, was wir nicht tun
Aktualisierung und Quellen
- Veröffentlicht
- 28.08.2026
- Geändert
- 28.08.2026
- Geprüft
- 28.08.2026
- Quellen
- 13
Belege
- [1]VdS 2333, SicherungsrichtlinienInstitution oder Normvds.deQuelle der Verankerungsregel: „Wertschutzschränke mit einem Gewicht von weniger als 1.000 kg müssen in Boden oder Wand verankert sein." Abgerufen am 28.08.2026.
- [2]VdS: Deckungssummen für WertbehältnisseInstitution oder Normvds.deQuelle der zweiten Gewichtsmarke: „Safes must have a minimum mass of 200 kg for household risks or be anchored in accordance with the manufacturer's assembly instructions." Die genannten Deckungssummen sind ausdrücklich unverbindlich und gelten für rein private Nutzung. Abgerufen am 28.08.2026.
- [3]§ 13 AWaffV — Aufbewahrung von Waffen oder MunitionInstitution oder Normlexmea.deQuelle der dritten Gewichtsmarke: Absatz 2 Nummer 3 gilt für Behältnisse nach Widerstandsgrad 0, „bei dem das Gewicht des Behältnisses 200 Kilogramm unterschreitet" — bis zu fünf Kurzwaffen; Nummer 4 gilt ab 200 Kilogramm mit bis zu zehn. Bei Widerstandsgrad I entfällt die Gewichtsbedingung. Abgerufen am 28.08.2026.
- [4]Programm Polizeiliche Kriminalprävention: Was kann ein Tresor wirklich?Institution oder Normpolizei-dein-partner.deQuelle für zwei Kernaussagen. Zur Verankerung: „Ein ungesicherter Tresor, der nicht mit dem Boden oder der Wand verschraubt ist, kann einfach mitgenommen werden." Zum Zielkonflikt: „Bei höheren Einbruchschutzklassen eines Tresors (ab Widerstandsgrad 3), lassen sich meist maximal 30 Minuten Feuerschutz verwirklichen." Begründet wird das damit, dass feuerfeste Modelle Isoliermaterial und einbruchhemmende Modelle verstärkte Beplankung brauchen — je einbruchsicherer, desto weniger Platz bleibt für die Isolierung. Abgerufen am 28.08.2026.
- [5]VdS 3134-1, Technische Kommentare zu WertbehältnissenInstitution oder Normtresore.euHält fest, dass Einbruch- und Brandschutz getrennt voneinander ausgewiesen werden, und ordnet den Sicherheitsschrank unterhalb des Wertschutzschranks ein. Abgerufen am 28.08.2026.
- [6]Feuerschutznormen für Tresore im FachhandelHändler- oder Marktdateneisenbach-tresore.deQuelle der Klassensystematik: EN 15659 regelt den leichten Feuerschutz mit der Kennzeichnung LFS, EN 1047-1 den hohen mit den Klassen S 60 P, S 120 P, S 60 DIS und S 120 DIS. P steht für Papier mit höchstens 170 Grad Innentemperatur, DIS für Datenträger mit höchstens 50 Grad. „EN 1047-1-Tresore werden bei bis zu 1.090 °C Außentemperatur geprüft"; hinzu kommt ein „Sturztest aus 9,15 m Höhe", den LFS-Geräte nicht durchlaufen. Abgerufen am 28.08.2026.
- [7]Verankerungspflicht und Verankerungstest im FachhandelHändler- oder Marktdatenhamburger-stahltresor.deGibt die 1.000-Kilogramm-Regel wieder — „Wertschutzschränke mit einem Gewicht unter 1.000 kg benötigen eine Verankerung am Aufstellort", und hält fest, dass sowohl nach EN 1143-1 als auch nach EN 14450 ein Verankerungstest zur Prüfung gehört und ECB·S-zertifizierte Schränke unter 1.000 kg gemäß Montageanleitung des Herstellers zu verankern sind. Abgerufen am 28.08.2026.
- [8]OLG Celle, Urteil vom 17.03.2022, 8 U 260/21Institution oder Normvoris.wolterskluwer-online.deAuslegung des Begriffs „Wertschutzschrank": Anerkennung durch eine qualifizierte Prüfstelle, Mindestgewicht 200 kg freistehend, bei geringerem Gewicht „fachmännisch verankert oder in der Wand oder im Fußboden bündig eingelassen". Aus einem nicht verankerten 44-kg-Tresor entwendete 19.000 Euro wurden mit 1.500 Euro entschädigt. Abgerufen am 28.08.2026.
- [9]Secureo Osprey 1, AngebotsseiteHändler- oder Marktdatenamazon.deVerankerung in Boden und Rückwand vorbereitet, Befestigungsmaterial im Lieferumfang, 42 kg. Geprüft am 28.08.2026.
- [10]SafeHero Secureo Hawk 3, AngebotsseiteHändler- oder Marktdatenamazon.deQuelle der Formulierung, der Schrank lasse sich „entweder an der Rückwand (nicht durchgebohrt) oder am Boden verankern - Befestigungsmaterial inklusive". 89 kg. Geprüft am 28.08.2026.
- [11]Melsmetall Waffenschrank 56466 St. GallenHerstellerangabemelsmetall.de„Vorgerichtet zur Boden- und Wandverankerung (je 1 Bohrung)"; Boden durchgebohrt, Rückwand vorbereitet. 179 kg. Abgerufen am 28.08.2026.
- [12]ARREGUI Plus C 180340, AngebotsseiteHändler- oder Marktdatenamazon.de„Verankerungsbohrungen in Boden und Rückwand vorhanden (2 Boden- und 2 Rückwandbohrungen) zur Verankerung an der Wand, Boden oder Regal. Schrauben inbegriffen." 33 kg. Geprüft am 28.08.2026.
- [13]Burg-Wächter Combi-Line, AngebotsseiteHändler- oder Marktdatenamazon.deDer einzige Tresor in unseren drei Vergleichen mit einer ausgewiesenen Brandschutzklasse: Feuerwiderstand LFS 30 P, dazu Sicherheitsstufe S2 nach DIN EN 14450 und Feuerschutzmaterial nach DIN 4102. 44 kg. Geprüft am 28.08.2026.
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