Vergleich·Akustik-Trennwände

Akustik-Trennwände für den Schreibtisch: sechs Modelle und die eine Zahl, die nur eines nennt

Lena Moritz, Fachredaktion Möbel und Einrichtung

Von Lena MoritzFachredaktion Möbel und Einrichtung

Zuletzt geprüft am 29. August 2026

6 Min Lesezeit · Daten und Änderungsverlauf

Eine Trennwand absorbiert, wenn sie **dick und leicht porös** ist — und das lässt sich am Angebot ablesen, auch wo der Messwert fehlt. Von sechs Tischtrennwänden nennt genau **eine** einen Schallabsorptionsgrad: die **hjh OFFICE FLEXMIUT** mit „aw: 0,7". Nach DIN EN ISO 11654 ist das **Klasse C**, hoch absorbierend — zwei Klassen unter A; ein Fachhändler führt dasselbe Modell folgerichtig als „Schallschutzklasse C". Für die übrigen fünf haben wir das Flächengewicht gerechnet, weil ein poröser Absorber Masse und Dicke braucht: Es reicht von **6,3 kg/m² bei 2,8 cm** (Ergotopia) bis **1,5 kg/m² bei 0,9 cm** (ReFind) — der Faktor vier zwischen zwei Produkten derselben Kategorie. Und die Größenordnung, die kein Angebot nennt: Eine Tischtrennwand bringt **rund 0,5 bis 0,7 m² äquivalente Absorptionsfläche**. Ein Mehrpersonenbüro braucht davon **rund 40**.

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Zwölf Angebote, zwölfmal das Wort „Akustik" im Produktnamen, ein Zahlenwert.

Das ist der Befund, mit dem dieser Vergleich anfängt, und er ist ungewöhnlich eindeutig. Bei den Aktenschränken nebenan fehlte die Norm im Angebot, stand aber beim Hersteller. Hier haben wir bei zwei Herstellern nachgesehen — bei einem Ergonomieanbieter und bei einem Büromöbelhersteller — und auch dort steht sie nicht. Es gibt nur „schallabsorbierende Materialien".

Vergleich von 6 Modellen nach Ausstattung
ModellMaße B × HMaterialstärkeKernSchallabsorptionsgrad αwGewichtFlächengewicht, gerechnetAbsorptionsfläche, gerechnetSegment
hjh OFFICE Akustik Trennwand FLEXMIUT D Side, 62 × 80 cm
Unsere Empfehlunghjh OFFICE FLEXMIUThjh OFFICE
80 × 62 cm2,0 cm100 % PET, doppellagig0,7 — Klasse C3,0 kgrund 6,0 kg/m²rund 0,7 m² (beidseitig)MittelklasseAnsehen(Partnerlink, öffnet in neuem Tab)
Ergotopia Akustik Trennwand Schreibtisch, 120 × 80 cm
Ergotopia Focus 120Ergotopia
120 × 80 cm2,8 cmrecycelte Polyesterfasernkeine Angabe6,0 kgrund 6,3 kg/m²nicht berechenbar — αw fehltPremiumAnsehen(Partnerlink, öffnet in neuem Tab)
tectake Schreibtisch-Trennwand Noisy, 160 × 40 cm
Alternativetectake Noisytectake
160 × 40 cm2,2 cmPET-Kunststoff, Bezug Polyesterkeine Angabe3,2 kgrund 5,0 kg/m²EinsteigerAnsehen(Partnerlink, öffnet in neuem Tab)
ASSMANN Trennwand Schreibtisch VITECO, 160 × 56 cm
ASSMANN VITECOASSMANN
160 × 56 cm1,2 cmkeine Angabekeine Angabe2,31 kgrund 2,6 kg/m²PremiumAnsehen(Partnerlink, öffnet in neuem Tab)
RICOO Akustik-Trennwand ZAP1680-G, 160 × 80 cm
RICOO ZAP1680-GRICOO
160 × 80 cm2,0 cmPolyesterfaserkeine Angabe — „bis zu 85 % Geräuschdämmung"6,4 kg (Hersteller: 7,6 kg netto)rund 5,0 kg/m², mit Herstellergewicht 5,9MittelklasseAnsehen(Partnerlink, öffnet in neuem Tab)
ReFind Schreibtisch-Trennwand DD-01, 80 × 50 cm
ReFind DD-01ReFind
80 × 50 cm0,9 cmPolyesterkeine Angabe0,585 kgrund 1,5 kg/m²EinsteigerAnsehen(Partnerlink, öffnet in neuem Tab)

Die farbig unterlegte Zeile ist unsere Empfehlung, die Begründung steht im Beitrag. Angaben laut Hersteller. Kein Preis und keine eigene Note — warum, steht in der Methodik. Die Links zu Amazon sind Partnerlinks.

Die eine Zahl, die im Angebot stehen müsste

DIN EN ISO 11654 fasst die gemessene Absorptionskurve eines Materials in einen einzigen Wert zusammen: den bewerteten Schallabsorptionsgrad αw. Daraus folgt die Absorberklasse.

Klasse Beschreibung αw
A höchst absorbierend 0,90 … 1,0
B höchst absorbierend 0,80 … 0,85
C hoch absorbierend 0,60 … 0,75
D absorbierend 0,30 … 0,55
E gering absorbierend 0,15 … 0,25
nicht klassifiziert 0,00 … 0,10

Genau ein Angebot in diesem Feld nennt einen Wert: die hjh OFFICE FLEXMIUT mit „Schallabsorptionsgrad aw: 0,7". Das ist Klasse C — hoch absorbierend, aber zwei Klassen unter der Spitze.

Bemerkenswert ist daran zweierlei. Erstens, dass es überhaupt dasteht. Zweitens, dass es der ehrlichere Weg ist: Ein Anbieter, der 0,7 schreibt, macht sich angreifbar. Wer nur „Akustik" schreibt, nicht.

Was man rechnen kann, wenn die Zahl fehlt

Für die anderen fünf bleibt die Physik. Eine Tischtrennwand ist ein poröser Absorber: Schall dringt in ein offenporiges Vlies ein, die Luft im Porenraum wird bewegt, Reibung wandelt Schallenergie in Wärme. Wie gut das gelingt, hängt an zwei Dingen — an der Dicke und am Strömungswiderstand des Materials.

Der Strömungswiderstand steht in keinem Angebot. Die Dicke steht in fast jedem. Und als zweites Indiz lässt sich das Flächengewicht ausrechnen: Gewicht geteilt durch Fläche. Es sagt, wie viel Material tatsächlich verbaut ist.

Modell Maß Stärke Gewicht Flächengewicht
Ergotopia Focus 120 120 × 80 cm 2,8 cm 6,00 kg 6,3 kg/m²
hjh OFFICE FLEXMIUT 80 × 62 cm 2,0 cm 3,00 kg 6,0 kg/m²
tectake Noisy 160 × 40 cm 2,2 cm 3,20 kg 5,0 kg/m²
RICOO ZAP1680-G 160 × 80 cm 2,0 cm 7,60 kg ⁽¹⁾ 5,9 kg/m²
ASSMANN VITECO 160 × 56 cm 1,2 cm 2,31 kg 2,6 kg/m²
ReFind DD-01 80 × 50 cm 0,9 cm 0,585 kg 1,5 kg/m²

⁽¹⁾ Herstellerangabe. Das Angebot nennt 6,4 kg, was 5,0 kg/m² ergäbe.

Der Faktor zwischen der dichtesten und der dünnsten Wand ist vier. Beide heißen Akustik-Trennwand.

Und es gibt einen Eichpunkt: Die einzige Wand mit einem Messwert liegt bei 2,0 Zentimetern und 6,0 kg/m², und erreicht damit Klasse C, nicht A. Wenn das der Ertrag von zwei Zentimetern PET ist, dann ist von neun Millimetern Filz bei einem Viertel des Materials nicht dieselbe Größenordnung zu erwarten.

Das ist eine Plausibilitätsrechnung, keine Messung, und wir behandeln sie auch nicht als eine. Sie taugt, um grobe Unterschiede zu erkennen — nicht, um zwei Wände zu trennen, die nah beieinanderliegen.

Was eine Trennwand dem Raum bringt

Jetzt die Zahl, die in keinem einzigen Angebot steht und die die Erwartung sortiert.

Die Wirkung eines Absorbers wird als äquivalente Absorptionsfläche gerechnet:

A = α × S — und bei einer freistehenden Wand zählen beide Seiten.

Für die FLEXMIUT: 0,80 × 0,62 Meter sind 0,496 m² je Seite, also 0,99 m² Gesamtfläche. Mal αw 0,7 macht rund 0,7 m² äquivalente Absorptionsfläche.

Dagegen die Anforderung. Die Arbeitsstättenregel ASR A3.7 verlangt für Mehrpersonenbüros eine Nachhallzeit von T = 0,6 s. Nach Sabine gilt T = 0,163 · V / A. Ein Mehrpersonenbüro von 150 Kubikmetern — etwa 60 Quadratmeter bei 2,5 Metern Höhe — braucht dafür rund 41 m² Absorptionsfläche.

Eine Tischtrennwand deckt davon etwa ein Sechzigstel.

Das ist kein Argument gegen Trennwände. Es ist ein Argument gegen die Erwartung, mit einer Wand am Tisch die Raumakustik zu lösen. Was Tischtrennwände tatsächlich leisten, liegt woanders: Sie unterbrechen die direkte Schallübertragung zum Nachbarplatz und die Sichtlinie, und beides senkt messbar die Ablenkung. Für den Raum braucht es Fläche — Decke, Wände, Stellwände, Teppich —, und dafür sind vierzig Quadratmeter die Größenordnung, über die man reden muss.

Die ASR nennt dazu einen zweiten Weg, der ohne Nachhallzeitmessung auskommt: „ein mittlerer Schallabsorptionsgrad von mindestens α = 0,3" im Raum.

Schlucken oder abschirmen — zwei verschiedene Käufe

Die folgenreichste Verwechslung in diesem Segment steckt schon in den Produkttiteln: „Schallschutz", „Lärmschutz", „Akustik" stehen dort nebeneinander, als meinten sie dasselbe.

Absorption heißt: Schall, der auf die Fläche trifft, wird geschluckt statt zurückgeworfen. Das dämpft den Nachhall und macht einen Raum ruhiger, ohne eine einzige Schallquelle leiser zu machen.

Dämmung heißt: Schall, der auf die Fläche trifft, kommt auf der anderen Seite nicht mehr an. Das braucht Masse und Dichtheit — eine Wand, keine Vliesplatte.

Eine zwei Zentimeter dicke PET-Wand am Tischrand kann das Erste ein wenig und das Zweite gar nicht. Sie steht außerdem nicht dicht: Oben ist sie offen, unten ist bei einem Modell sogar ausdrücklich eine Kabelaussparung vorgesehen. Schall läuft darüber, darunter und außen herum.

Wer also erwartet, das Telefonat am Nachbartisch nicht mehr zu hören, wird enttäuscht. Wer erwartet, dass es weniger aufdringlich klingt und man nicht mehr hinsieht, bekommt genau das.

Was vor dem Kauf zu messen ist

Zwei Maße entscheiden darüber, ob die Wand überhaupt passt, und beide stehen am eigenen Tisch, nicht im Angebot.

Die Tischplattenstärke. Alle sechs Modelle werden geklemmt. Genau eines beziffert im Angebot, bis zu welcher Plattenstärke die Klemme reicht: die tectake mit 2,5 Zentimetern. Bei der RICOO steht die Angabe auf der Herstellerseite — bis 30 Millimeter —, im Angebot nicht. Übliche Bürotischplatten liegen zwischen 1,8 und 2,5 Zentimetern, massive Holzplatten darüber. Wer eine dicke Platte hat, sollte vor dem Bestellen fragen.

Die Höhe über der Platte. Im Sitzen liegt die Augenhöhe rund 45 bis 50 Zentimeter über der Tischplatte. Eine 40 Zentimeter hohe Wand endet also darunter. Sie deckt den Bildschirm und den Blick auf den Schreibtisch, nicht die Sichtlinie zwischen zwei Gesichtern. Ab etwa 55 Zentimetern ist auch die unterbrochen. Im Feld reicht die Spanne von 40 bis 80 Zentimetern, und das ist der Unterschied zwischen zwei ganz verschiedenen Produkten.

Geklemmt, nicht gestellt

Der Vergleich behandelt Trennwände, die an der Tischkante geklemmt werden, lieferbar am Stichtag über die verlinkte Seite. Freistehende und rollbare Stellwände sowie Wand- und Deckenpaneele stehen in eigenen Vergleichen. Sie lösen eine andere Aufgabe und werden nach anderen Zahlen ausgesucht.

Alle sechs Angebote waren am 29.08.2026 lieferbar und bestellbar.

Wir ranken nach dem, was belegt ist, nicht nach Sternen. Auf Platz eins steht die einzige Wand mit einem Kennwert, dahinter die mit dem meisten nachweisbaren Material. Eine Rangfolge nach Bewertungen sähe anders aus, und wäre in einem Segment, in dem niemand die Wirkung nachmessen kann, eine Rangfolge nach Verpackungseindruck.

Die Basen sind dünn: Sie reichen von null Rückmeldungen bis 75. Zwei der sechs Modelle liegen im einstelligen Bereich oder darunter. Wir führen die Zahlen mit Abrufdatum und stützen keine Aussage darauf.

Messen, rechnen, dann bestellen

  1. Am Angebot: nach „αw" oder „Absorberklasse" suchen. Steht ein Wert da, ist die Klasse ablesbar — ab 0,90 ist es A, ab 0,60 C. Steht keiner da, ist „Akustik" im Namen kein Ersatz, und dann hilft nur die Ersatzrechnung: unter etwa einem Zentimeter Stärke und unter rund 3 kg/m² ist von nennenswerter Absorption nicht auszugehen.
  2. Am eigenen Tisch: die Platte messen. Klemmweite gegen Plattenstärke ist die häufigste Rücksendeursache in dieser Kategorie — und in fünf von sechs Angeboten steht dazu keine Zahl. Die Höhe hält man gegen die Sitzhöhe: 40 Zentimeter decken den Tisch, ab 55 die Sichtlinie.
  3. Im Kopf: die Erwartung sortieren. Eine Wand bringt rund 0,7 Quadratmeter Absorptionsfläche. Ein Büro braucht vierzig. Für den Raum ist das die falsche Produktkategorie — für den Arbeitsplatz die richtige.

Häufige Fragen

Woran erkenne ich, ob eine Trennwand wirklich absorbiert, und was heißt αw 0,7?

Am bewerteten Schallabsorptionsgrad und der Absorberklasse nach DIN EN ISO 11654. αw 0,7 heißt: Rund 70 Prozent der auftreffenden Schallenergie werden über den bewerteten Frequenzbereich geschluckt statt zurückgeworfen, und das ist Klasse C, „hoch absorbierend"; Klasse A beginnt erst bei 0,90. Steht gar kein Wert da — der Regelfall —, bleiben zwei Ersatzindizien aus dem Angebot: die Materialstärke und das Gewicht geteilt durch die Fläche. Unter etwa einem Zentimeter Stärke ist von nennenswerter Absorption nicht auszugehen, gleich was auf dem Etikett steht. Ein Ersatz für eine Messung ist das nicht, und wir behandeln es auch nicht so.

Wie viel bringt eine einzelne Tischtrennwand?

Weniger, als der Name verspricht. Die äquivalente Absorptionsfläche ist A = α × S, und bei einer freistehenden Wand zählen beide Seiten. Die FLEXMIUT mit 80 × 62 cm und αw 0,7 kommt so auf rund 0,7 m². Ein Mehrpersonenbüro von 150 m³ braucht für die von ASR A3.7 geforderte Nachhallzeit von 0,6 Sekunden rund 41 m². Eine Trennwand deckt davon etwa ein Sechzigstel. Sie wirkt trotzdem — nur eben lokal, an der direkten Schallübertragung zum Nachbarplatz, nicht am Raum.

Dämmt eine Trennwand den Nachbarn weg?

Nein. Absorption und Dämmung sind zwei verschiedene Dinge. Eine 2 cm dicke PET-Wand schluckt Nachhall und bricht die Sichtlinie; sie hält keinen Schall auf, der über sie hinweg oder um sie herum läuft. Wer Ruhe erwartet, erwartet das Falsche — was Trennwände messbar leisten, ist eine Verringerung der Ablenkung, nicht Stille.

Welche Klemmweite brauche ich?

Die Stärke der eigenen Tischplatte messen, bevor bestellt wird. Von sechs Angeboten beziffert genau eines die Klemmweite: die tectake Noisy mit „Geeignet für Tischplattenstärken bis: 2,5 cm". Bei der RICOO steht die Angabe — bis 30 mm — nur auf der Herstellerseite. Bei den übrigen heißt es nur, dass ohne Bohren geklemmt wird. Übliche Bürotischplatten liegen zwischen 1,8 und 2,5 cm, massive Holzplatten darüber.

Wer diesen Beitrag verantwortet

Lena Moritz, Fachredaktion Möbel und Einrichtung

Lena Moritz

Fachredaktion Möbel und Einrichtung

Schreibt über Büromöbel, Ablagesysteme und Polstermöbel.

Redaktion mit Schwerpunkt Wohn- und Einrichtungsprodukte, Möbel und Stauraum

Wie wir einordnen

Wir ordnen kriterienweise ein und vergeben keine Gesamtnote. Diese fünf Kriterien liegen jedem Vergleich zugrunde:

Eignung für den Zweck
Ob das Modell die Anforderung erfüllt, um die es im Beitrag geht — Sitzhöhenspannweite, Traglastfenster, Kabinenvolumen, Kabinenmaß. Der Wert, an dem eine Kaufentscheidung tatsächlich scheitert.
Belegte Spezifikationen
Wie viele der kaufentscheidenden Werte der Hersteller überhaupt beziffert — und ob sie sich mit unabhängigen Quellen decken. Ein Anbieter, der schweigt, wird nicht bessergestellt als einer, der offenlegt.
Verarbeitung und Haltbarkeit
Was Material, Konstruktion, Ersatzteilversorgung und dokumentierte Ausfallmuster über die zu erwartende Lebensdauer sagen. Bei Gepäck und Büromöbeln der Punkt, an dem sich Preisklassen wirklich trennen.
Aufwand für Aufbau und Betrieb
Was ein Produkt vor der ersten Nutzung verlangt und was danach regelmäßig anfällt — Montage, Anschluss, Elektrofachkraft, Reinigung, Folgekosten je Verbrauchsmaterial.
Transparenz des Anbieters
Ob der Hersteller die Zahlen, an denen die Kaufentscheidung hängt, selbst veröffentlicht — und ob seine Angaben mit den Händlerdatenblättern übereinstimmen. Wer schweigt oder sich widerspricht, verliert hier.

Vollständige Methodik, einschließlich dem, was wir nicht tun

Aktualisierung und Quellen
Veröffentlicht
29.08.2026
Geändert
29.08.2026
Geprüft
29.08.2026
Quellen
9

Belege

  1. [1]DIN EN ISO 11654 — Schallabsorber für die Anwendung in GebäudenInstitution oder Normdinmedia.deDie Norm, die den bewerteten Schallabsorptionsgrad αw definiert und daraus die Absorberklassen A bis E ableitet. Abgerufen am 29.08.2026.
  2. [2]Absorberklasse — Glossar Baunetz WissenQuellebaunetzwissen.deQuelle der Klassengrenzen nach DIN EN ISO 11654: Klasse A „höchst absorbierend" bei αw 0,90 bis 1,0, B ebenfalls „höchst absorbierend" bei 0,80 bis 0,85, C „hoch absorbierend" bei 0,60 bis 0,75, D „absorbierend" bei 0,30 bis 0,55, E „gering absorbierend" bei 0,15 bis 0,25; darunter gilt ein Absorber als nicht klassifiziert. Abgerufen am 29.08.2026.
  3. [3]ASR A3.7 „Lärm", Abschnitt 5Institution oder Normvorschriften.bgn-branchenwissen.deQuelle der Raumanforderung: Für Tätigkeitskategorie I soll „ein Beurteilungspegel von 55 dB(A) nicht überschritten werden", für Kategorie II 70 dB(A). Als raumakustische Anforderung nennt die Regel für Mehrpersonenbüros eine Nachhallzeit von „T = 0,6 s", für Callcenter 0,5 s und für Ein- und Zweipersonenbüros 0,8 s. Ersatzweise wird „ein mittlerer Schallabsorptionsgrad von mindestens α = 0,3" oder „eine Schalldruckpegelabnahme je Abstandsverdopplung von mindestens 4 dB" verlangt. Abgerufen am 29.08.2026.
  4. [4]hjh OFFICE FLEXMIUT D Side, AngebotsseiteHändler- oder Marktdatenamazon.deDie einzige Angebotsseite im Feld mit einem akustischen Messwert: „Abmessungen (H x B x T): 62 x 80 x 2 cm; Wandstärke: 2,0 cm; Schallabsorptionsgrad aw: 0,7; Produktgewicht: 4,3kg; Material: 100 % PET". Als Innenmaterial nennt sie „recyceltes PET-Material, doppellagig". Das Artikelgewicht im Datenblatt weicht ab und lautet 3 kg; wir rechnen mit dieser Zahl und weisen die Abweichung aus. Abgerufen am 29.08.2026.
  5. [5]tectake Trennwand Noisy, Herstellerbeschreibung im FachhandelHändler- oder Marktdatenkaufland.deQuelle des Materialaufbaus: „Kern der Trennwand besteht aus schallabsorbierendem, leichtem PET-Kunststoff, der von robustem und schmutzunempfindlichem Polyesterstoff überzogen ist." Stärke „ca. 2,2 cm", Gewicht „ca. 3,2 kg", Klemme „Geeignet für Tischplattenstärken bis: 2,5 cm", dazu eine „Aussparung zwischen Trennwand und Tischplatte für die Kabelführung" von „ca. 2 cm". Wichtig für die Einordnung: Das Datenblatt der Angebotsseite nennt als Material „Pulverbeschichteter Stahl" — das trifft auf die Klemmen zu, nicht auf die Wand. Abgerufen am 29.08.2026.
  6. [6]RICOO Büro-Trennwand ZAP1680 — HerstellerseiteHerstellerangabericoo.euDer Hersteller nennt „1600 x 800 x 20 mm", ein Nettogewicht von „7,6 Kg", als Material „Polyesterfaser" und die Befestigung „Tischklemme (für Tischplatten bis 30 mm Dicke)". Das Angebot nennt dagegen 6,4 kg und keine Klemmweite; die Prozentangabe „bis zu 85% Geräuschdämmung" steht nur dort und wird beim Hersteller nicht wiederholt. Abgerufen am 29.08.2026.
  7. [7]hjh OFFICE FLEXMIUT D SIDE 891011 — FachhändlerseiteHändler- oder Marktdatenbuerostuhl24.comGegenprobe zur Klassenzuordnung: Der Fachhandel führt dasselbe Modell 891011 ausdrücklich als „Schallschutzklasse C". Das deckt sich mit dem αw von 0,7 aus dem Angebot und den Klassengrenzen der DIN EN ISO 11654 (C von 0,60 bis 0,75). Maße 62 × 80 × 2 cm, 3 kg, „100 % PET". Abgerufen am 29.08.2026.
  8. [8]Ergotopia, Akustik-Tischtrennwand — HerstellerseiteHerstellerangabeergotopia.deGegenprobe beim Hersteller: Die Seite spricht von „schallabsorbierenden Materialien" und einer „schallabsorbierenden Eigenschaft", nennt aber weder einen αw-Wert noch eine Absorberklasse, keine Norm und keinen Prüfbericht. Abgerufen am 29.08.2026.
  9. [9]ASSMANN, Schallabsorbierende Akustiklösungen — HerstellerseiteHerstellerangabeassmann.deZweite Gegenprobe: Auch der Büromöbelhersteller nennt auf seiner Akustikseite keinen Kennwert, keine Klasse und keine Norm; es heißt dort, „für eine optimale Akustik gibt es keine Standardlösung". Abgerufen am 29.08.2026.

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