Ratgeber·Aktenvernichter
DIN 66399 und ISO 21964: die Sicherheitsstufen P-1 bis P-7 und wie man sie selbst nachrechnet
Von Lena MoritzFachredaktion Möbel und Einrichtung
Zuletzt geprüft am 28. August 2026
8 Min Lesezeit · Daten und Änderungsverlauf
Die Sicherheitsstufe bindet jede Klasse an eine maximale Partikelfläche: P-3 höchstens 320 mm², P-4 höchstens 160, P-5 höchstens 30. Da Hersteller die Schnittgröße in Millimetern angeben, lässt sich die Stufe nachrechnen — Länge mal Breite. Wir haben das für alle fünfzehn Geräte unserer drei Vergleiche gemacht: Vierzehn nennen eine Stufe und halten sie auch, eines nennt keine und liegt rechnerisch bei P-3. Wichtig zu wissen: Die DIN 66399, mit der im Handel praktisch ausnahmslos geworben wird, ist beim Normherausgeber als zurückgezogen geführt. Ihre Inhalte stehen seit 2018 in der ISO/IEC 21964.
„Sicherheitsstufe P-4" steht auf fast jedem Aktenvernichter. Es ist die wichtigste Angabe im Datenblatt — und die einzige, die man ohne Werkzeug nachprüfen kann.
Denn die Norm bindet jede Stufe an eine maximale Partikelfläche, und die Fläche ergibt sich aus der Schnittgröße, die im selben Datenblatt steht. Länge mal Breite. Mehr braucht es nicht.
Erst einmal: Die Norm heißt anders, als überall steht
Im Handel wird durchgehend mit DIN 66399 geworben. Beim Normherausgeber sind alle Teile dieser Norm als zurückgezogen gekennzeichnet — Teil 1 (Grundlagen und Begriffe), Teil 2 (Anforderungen an Maschinen) und Teil 3 (Prozess der Datenträgervernichtung), der ohnehin nie eine DIN-Norm war, sondern eine DIN SPEC, also eine Vornorm.
Die Inhalte wurden im August 2018 in die internationale ISO/IEC 21964 überführt; das bestätigt der Bundesbeauftragte für den Datenschutz ausdrücklich. Der Bayerische Landesbeauftragte nennt die ISO in seinem Arbeitspapier „als Leitfaden die geeignetere Norm".
Praktisch ändert das nichts. Die Stufen heißen gleich, die Grenzen sind dieselben, die Buchstaben auch. Wer „nach DIN 66399" liest, kann das als „nach ISO/IEC 21964" lesen. Wissenswert ist es trotzdem — schon weil eine zurückgezogene Norm in Werbetexten wie ein Gütesiegel benutzt wird.
Ein Hinweis in eigener Sache: Das Rücknahmedatum der DIN konnten wir nicht belegen. Die Quellen nennen 2018, 2023 und November 2024; die Statusseiten des Herausgebers selbst nennen gar keines. Wir schreiben deshalb, dass sie zurückgezogen ist, und nicht, seit wann.
Die Stufentabelle für Papier
| Stufe | max. Partikelfläche | max. Streifenbreite | typische Zuordnung |
|---|---|---|---|
| P-1 | 2.000 mm² | 12 mm | allgemeine Daten unlesbar machen |
| P-2 | 800 mm² | 6 mm | interne Daten |
| P-3 | 320 mm² | 2 mm | sensible und vertrauliche Daten |
| P-4 | 160 mm² | 6 mm | besonders sensible Daten |
| P-5 | 30 mm² | 2 mm | geheim zu haltende Daten |
| P-6 | 10 mm² | 1 mm | geheim, hohe Sicherheit |
| P-7 | 5 mm² | 1 mm | streng geheim, höchste Sicherheit |
Zur Herkunft dieser Zahlen, offen gesagt: Der Volltext der Norm ist kostenpflichtig. Die Tabelle oben ist der Abgleich von vier voneinander unabhängigen Wiedergaben — zwei Fachportale, ein Hersteller, ein Fachhändler —, die in den Flächenwerten übereinstimmen. Aus der Norm selbst konnten wir sie nicht verifizieren; die frei zugängliche Vorschau enthält den Abschnitt „Limits for particle sizes" nur als Überschrift.
Ein Detail fällt beim Lesen auf: Die Streifenbreite springt zwischen P-3 und P-4 von 2 auf 6 Millimeter. Das steht so in allen geprüften Wiedergaben und ist kein Übertragungsfehler. Naheliegend ist, dass die unteren Stufen auch als reiner Streifenschnitt mit unbegrenzter Länge erfüllt werden können, während ab P-4 die Fläche bindet — belegen ließ sich diese Lesart in unseren Quellen allerdings nicht. In der Praxis entscheidet ohnehin fast immer die Fläche.
Die Rechnung, an fünfzehn Geräten
Wir haben die Rechnung an fünfzehn Geräten durchgezogen — an jedem einzelnen, das in den drei Vergleichen dieses Bereichs steht. Aus der angegebenen Schnittgröße wird die Partikelfläche, aus der Partikelfläche die Stufe. Stand 28. August 2026:
| Gerät | Schnittgröße | Fläche | angegeben | gerechnet |
|---|---|---|---|---|
| Hama P5 T2 E2 O1 | 2 × 12 mm | 24 mm² | P-5 | P-5 ✓ |
| Leitz IQ Office P5 | 2 × 15 mm | 30 mm² | P-5 | P-5 ✓ |
| Dahle ShredMATIC 90 | 4 × 12 mm | 48 mm² | P-4 | P-4 ✓ |
| Bonsaii Auto-Feed 200 | 4 × 12 mm | 48 mm² | P-4 | P-4 ✓ |
| Bonsaii Auto-Feed 120 | 4 × 12 mm | 48 mm² | P-4 | P-4 ✓ |
| Bonsaii C266-B | 5 × 12 mm | 60 mm² | P-4 | P-4 ✓ |
| Bonsaii 6 Blatt | 5 × 14 mm | 70 mm² | P-4 | P-4 ✓ |
| Leitz IQ Home Office | 4 × 28 mm | 112 mm² | P-4 | P-4 ✓ |
| Leitz IQ Office S | 4 × 28 mm | 112 mm² | P-4 | P-4 ✓ |
| Leitz IQ Autofeed 100 | 4 × 28 mm | 112 mm² | P-4 | P-4 ✓ |
| Leitz IQ Autofeed 50 | 4 × 28 mm | 112 mm² | P-4 | P-4 ✓ |
| HSM shredstar X10 | 4,5 × 30 mm | 135 mm² | P-4 | P-4 ✓ |
| HSM shredstar X13 | 4 × 37 mm | 148 mm² | P-4 | P-4 ✓ |
| VidaTeco 25 Blatt | 4 × 38 mm | 152 mm² | P-4 | P-4 ✓ |
| Amazon Basics 5–6 Blatt | 5,5 × 46,8 mm | 257 mm² | keine | P-3 |
Vierzehn von fünfzehn nennen eine Stufe, und alle vierzehn halten sie. Das ist eine gute Nachricht und sie gehört genauso hingeschrieben wie ein Missstand: In diesem Segment stimmen die Angaben.
Das fünfzehnte Gerät macht keine Angabe. Es nennt nur die Schnittgröße, und die ergibt 257 Quadratmillimeter — P-3, nicht P-4. Das ist keine Falschangabe, sondern eine Lücke. Wer sie füllen will, rechnet.
Zwei Beobachtungen noch:
Die Werte häufen sich an den Klassengrenzen. 152 und 148 liegen knapp unter 160, die 30 des Leitz P5 liegen exakt auf der Grenze zu P-5. Das ist Konstruktion, keine Nachlässigkeit: Jeder Zehntelmillimeter feinerer Schnitt kostet Kraft und damit Blattkapazität. Wer eine Klasse verkaufen will, baut so nah an die Grenze wie möglich.
„Kreuzschnitt" und „Partikelschnitt" sagen nichts. Beide Begriffe kommen in der Norm nicht vor. In unserem Feld liegt ein als Kreuzschnitt beworbenes Gerät bei 257 mm² und ein anderes bei 48.
Die Materialklassen: P heißt nicht Papier
Vor der Zahl steht ein Buchstabe, und er bezeichnet die Materialart. Der Normtext nennt sechs:
- P — Information in Originalgröße. Im Wortlaut: „paper, film, printing plates etc." Die im Handel übliche Gleichsetzung „P gleich Papier" ist also eine Verkürzung.
- F — Information in verkleinerter Form, Mikrofilm und Mikrofiche.
- O — optische Datenträger, CD und DVD.
- T — magnetische Datenträger, Disketten, Ausweise, Magnetbänder.
- H — Festplatten mit magnetischen Datenträgern.
- E — elektronische Datenträger, Speichersticks, Chipkarten, SSDs.
Ein Gerät kann bei Papier gut und bei Datenträgern schwach sein. Genau das macht die vollständige Schreibweise sichtbar — P-4/O-1/T-2/E-2/F-1 etwa heißt: bei Papier ordentlich, bei CDs auf der untersten Stufe.
In unseren drei Vergleichen geben genau drei von fünfzehn Geräten die Stufen für mehrere Materialarten an. Alle anderen nennen nur die Papierstufe, obwohl viele von ihnen ausdrücklich mit dem Vernichten von Karten und CDs werben.
Die Schutzklassen, und die Zuordnung, die im Handel falsch steht
Neben den Sicherheitsstufen kennt die Norm drei Schutzklassen. Sie beschreiben nicht das Gerät, sondern die Daten:
- Schutzklasse 1 — normaler Schutzbedarf für interne Daten.
- Schutzklasse 2 — hoher Schutzbedarf für vertrauliche und personenbezogene Daten.
- Schutzklasse 3 — sehr hoher Schutzbedarf; der Bundesbeauftragte beschreibt die mögliche Schadensfolge als Gefahr für „Leib und Leben oder die persönliche Freiheit des Betroffenen".
Welche Stufen zu welcher Klasse passen, ist die Stelle, an der es im Handel regelmäßig schiefgeht.
Die einzige behördlich publizierte Kreuztabelle, im Arbeitspapier des Bayerischen Landesbeauftragten, sieht Überlappungen vor:
| Schutzklasse | zulässige Sicherheitsstufen |
|---|---|
| 1 | 1, 2, 3 |
| 2 | 3, 4, 5 |
| 3 | 4, 5, 6, 7 |
Was stattdessen im Handel steht, ist eine überlappungsfreie Aufteilung: Klasse 1 gleich Stufen 1–3, Klasse 2 gleich 4–5, Klasse 3 gleich 6–7. So findet sie sich bei Fachhändlern und im Enzyklopädieeintrag zur Norm. Ein Hersteller wiederum ordnet Klasse 2 die Stufen 3–5 und Klasse 3 die Stufen 5–7 zu — wieder anders.
Wir haben für die überlappungsfreie Variante keine Norm- oder Behördenquelle gefunden. Wer sich auf eine Zuordnung berufen muss, nimmt die der Aufsichtsbehörde.
Praktisch heißt das übrigens: Ein P-5-Gerät erfüllt Schutzklasse 3. Nach der Handelstabelle bräuchte man dafür P-6. Das ist ein Unterschied von mehreren hundert Euro pro Gerät — und ein Hersteller in unserem Büro-Vergleich weist bei einem P-5-Gerät folgerichtig Schutzklasse 3 aus.
Wer prüft das eigentlich nach?
Die kurze Antwort: niemand, jedenfalls nicht verpflichtend.
Die Norm enthält in Teil 2 ein Prüfverfahren. Das Inhaltsverzeichnis der frei zugänglichen Vorschau führt die Abschnitte „Testing", „Test report" und „Test certificate". Wer diese Prüfung durchführen muss, geht aus der Vorschau nicht hervor; der Volltext ist kostenpflichtig.
Was belegbar ist, steht im Arbeitspapier der Aufsichtsbehörde: Der Sicherheitsgrad der Geräte „muss vom Hersteller nachgewiesen werden", und „Aufschluss kann ein Aufkleber am Arbeitsmittel geben". Eine unabhängige Prüfstelle, die die Schnittgröße einzelner Maschinen nachmisst, haben wir in der Recherche nicht gefunden.
Drittzertifiziert wird etwas anderes: der Vernichtungsprozess bei Dienstleistern nach Teil 3 der Norm. Solche Zertifikate gibt es tatsächlich, ausgestellt etwa von der DEKRA, mit Gültigkeitszeitraum und Angabe der Stufen für alle Materialarten. Sie betreffen den Betrieb, der Ihre Akten abholt — nicht das Gerät unter Ihrem Schreibtisch.
Und die Prüfzeichen, die auf Geräten kleben? Das GS-Zeichen ist ein staatlich geregeltes, freiwilliges Zeichen für sicherheitstechnisch geprüfte Produkte nach dem Produktsicherheitsgesetz. Es sagt aus, dass das Gerät den sicherheitstechnischen Anforderungen entspricht — die Schnittgröße gehört nicht dazu. Einen Beleg, der das ausdrücklich verneint, gibt es nicht; belegbar ist nur, worauf sich GS bezieht.
Die Prüfung in vier Schritten
- Schnittgröße suchen, nicht die Stufe. Sie steht in der Aufzählung oder in der Produktdatentabelle, als „x mal y mm". Fehlt sie dort, hat sie oft der Fachhandel — bei einem Gerät in unserem Autofeed-Vergleich war das der einzige Weg.
- Multiplizieren. Die Grenzen: 320 mm² für P-3, 160 für P-4, 30 für P-5, 10 für P-6, 5 für P-7.
- Mit der Angabe vergleichen. Passt sie, ist die Behauptung belegt. Fehlt sie, kennt man die Stufe jetzt trotzdem.
- Auf die Materialklasse achten, wenn Karten oder Discs vernichtet werden sollen. Eine Angabe „P-4" allein sagt über CDs nichts.
Die Rechnung dauert keine Minute und ist die einzige Prüfung in diesem Segment, die man selbst durchführen kann. Welche Stufe für welche Unterlagen angemessen ist, steht im Ratgeber zu Aktenvernichtern und Datenschutz, und dort auch, warum es darauf keine einheitliche Antwort gibt.
Häufige Fragen
Gilt die DIN 66399 noch?
Beim Normherausgeber sind alle Teile als zurückgezogen gekennzeichnet; Teil 3 war ohnehin nur eine DIN SPEC, also eine Vornorm. Die Inhalte wurden 2018 in die internationale ISO/IEC 21964 überführt, und der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz nennt diese ausdrücklich die geeignetere Norm. Praktisch ändert das nichts: Die Stufen heißen gleich, die Grenzen sind dieselben. Der Kaufmann, der „nach DIN 66399" schreibt, meint dasselbe wie der, der ISO 21964 schreibt.
Wie rechne ich die Stufe aus?
Die beiden Millimeterwerte der Schnittgröße multiplizieren und mit der Flächengrenze vergleichen. 4 × 28 mm sind 112 mm² und damit P-4, weil dort 160 erlaubt sind. 2 × 15 mm sind 30 mm² und damit gerade noch P-5. Zusätzlich gilt eine Grenze für die Streifenbreite, die aber in der Praxis fast nie zum Ausschluss führt.
Was bedeuten die Buchstaben vor der Zahl?
Sie bezeichnen die Materialart. P steht laut Normwortlaut für Information in Originalgröße, also Papier, aber auch Film und Druckplatten. F ist Mikroform, O sind optische Datenträger wie CDs, T magnetische wie Karten mit Magnetstreifen, H Festplatten, E elektronische Datenträger wie Chipkarten und Speichersticks. Ein Gerät kann bei Papier gut und bei Datenträgern schwach sein.
Was ist der Unterschied zwischen Schutzklasse und Sicherheitsstufe?
Die Schutzklasse beschreibt, wie schutzbedürftig die Daten sind — Klasse 1 normaler, Klasse 2 hoher, Klasse 3 sehr hoher Schutzbedarf. Die Sicherheitsstufe beschreibt, wie fein ein Gerät zerkleinert. Die Norm ordnet den Klassen Stufen zu, und diese Zuordnung wird im Handel häufig falsch wiedergegeben.
Prüft jemand nach, ob ein Gerät seine Stufe hält?
Nach den Quellen, die wir gefunden haben: nein, jedenfalls nicht verpflichtend durch eine unabhängige Stelle. Der Bayerische Landesbeauftragte schreibt, der Sicherheitsgrad müsse „vom Hersteller nachgewiesen werden". Drittzertifiziert wird der Vernichtungsprozess bei Dienstleistern nach Teil 3 der Norm — nicht die einzelne Maschine im Büro.
Sagt das GS-Zeichen etwas über die Sicherheitsstufe?
Das GS-Zeichen ist ein staatlich geregeltes, freiwilliges Prüfzeichen für sicherheitstechnisch geprüfte Produkte nach dem Produktsicherheitsgesetz. Es betrifft die Gerätesicherheit — dass man sich nicht verletzt. Die Schnittgröße ist dort nicht Gegenstand. Einen Beleg, der das ausdrücklich verneint, haben wir nicht gefunden; belegbar ist nur, worauf sich GS bezieht.
Was heißt „Kreuzschnitt" oder „Partikelschnitt"?
Beides sind Marketingbegriffe und in der Norm nicht definiert. Sie beschreiben grob, dass quer und längs geschnitten wird, sagen aber nichts über die Feinheit. In unseren Vergleichen liegt ein als Kreuzschnitt beworbenes Gerät bei 257 mm², ein anderes bei 48. Maßgeblich ist immer die Fläche.
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- Transparenz des Anbieters
- Ob der Hersteller die Zahlen, an denen die Kaufentscheidung hängt, selbst veröffentlicht — und ob seine Angaben mit den Händlerdatenblättern übereinstimmen. Wer schweigt oder sich widerspricht, verliert hier.
Vollständige Methodik, einschließlich dem, was wir nicht tun
Aktualisierung und Quellen
- Veröffentlicht
- 28.08.2026
- Geändert
- 28.08.2026
- Geprüft
- 28.08.2026
- Quellen
- 13
Belege
- [1]ISO/IEC 21964-1:2018 — Vernichtung von Datenträgern, Teil 1: Grundlagen und BegriffeInstitution oder Normiso.orgNachweis der aktuellen Norm samt Titel und Ausgabedatum August 2018, zuletzt bestätigt 2025: „Information technology — Destruction of data carriers — Part 1: Principles and definitions". Abgerufen am 28.08.2026.
- [2]ISO/IEC 21964-2:2018 — Anforderungen an Maschinen, frei zugängliche VorschauInstitution oder Normwebstore.ansi.orgQuelle des Geltungsbereichs („This standard applies to machines for the destruction of data carriers.") und der Materialklassen im Wortlaut, darunter P als „information in original size (paper, film, printing plates etc.)". Enthält im Inhaltsverzeichnis die Abschnitte 5 Testing, 6 Test report und 7 Test certificate; deren Inhalt steht im kostenpflichtigen Volltext. Abgerufen am 28.08.2026.
- [3]DIN 66399-1:2012-10, Statusseite beim NormherausgeberInstitution oder Normdinmedia.deBelegt Titel und Status: „Büro- und Datentechnik – Vernichten von Datenträgern – Teil 1: Grundlagen und Begriffe", geführt als zurückgezogen. Abgerufen am 28.08.2026.
- [4]DIN SPEC 66399-3, Statusseite beim NormherausgeberInstitution oder Normdinmedia.deBelegt, dass Teil 3 „Prozess der Datenträgervernichtung" keine DIN-Norm, sondern eine DIN SPEC war — und ebenfalls zurückgezogen ist. Abgerufen am 28.08.2026.
- [5]Bundesbeauftragter für den Datenschutz: Datenschutzgerechte DatenträgervernichtungInstitution oder Normbfdi.bund.deBestätigt die Überführung: die Inhalte der DIN 66399 wurden „im August 2018 auch in die internationale Norm ISO/IEC 21964 übernommen". Definiert die Schutzklassen über die Schadensfolge, bei Klasse 3 bis hin zu „Leib und Leben oder die persönliche Freiheit des Betroffenen". Abgerufen am 28.08.2026.
- [6]Arbeitspapier des Bayerischen Landesbeauftragten für den Datenschutz zur DatenträgervernichtungInstitution oder Normdatenschutz-bayern.deEnthält die einzige behördlich publizierte Kreuztabelle von Schutzklassen und Sicherheitsstufen: Schutzklasse 1 umfasst die Stufen 1 bis 3, Schutzklasse 2 die Stufen 3 bis 5, Schutzklasse 3 die Stufen 4 bis 7, also mit Überlappungen. Hält fest, dass der Sicherheitsgrad „vom Hersteller nachgewiesen werden" muss, und nennt die ISO/IEC 21964 „als Leitfaden die geeignetere Norm". Abgerufen am 28.08.2026.
- [7]DIN 66399 — Sicherheitsstufen, Übersicht eines FachanbietersHändler- oder Marktdatenzanotta.chEine von vier unabhängig verglichenen Wiedergaben der Stufentabelle und die einzige, die eine Spalte für die Streifenlänge führt (bei P-1 bis P-3 „unbegrenzt"). Nennt für P-3 „Material particle area ≤ 320 mm² or strip width ≤ 2 mm". Abgerufen am 28.08.2026.
- [8]DIN 66399 Sicherheitsstufen, Übersicht eines FachportalsHändler- oder Marktdatenarchivieren.orgZweite Wiedergabe der Stufentabelle, deckungsgleich in den Flächenwerten. Abgerufen am 28.08.2026.
- [9]Security levels, Übersicht des Herstellers HSMHerstellerangabeus.hsm.euDritte Wiedergabe, aus Herstellersicht: „ranging from 12mm strips at P-1 to 5mm² particles at P-7". Ordnet Schutzklasse 2 die Stufen P-3 bis P-5 und Klasse 3 die Stufen P-5 bis P-7 zu, und weicht damit bei Klasse 3 von der Behördentabelle ab. Abgerufen am 28.08.2026.
- [10]DIN 66399, EnzyklopädieeintragQuellede.wikipedia.orgBelegstelle für die im Handel verbreitete überlappungsfreie Zuordnung: Schutzklasse 2 gleich Stufen 4 bis 5, Schutzklasse 3 gleich Stufen 6 bis 7. Diese Aufteilung ließ sich in keiner Norm- oder Behördenquelle wiederfinden. Abgerufen am 28.08.2026.
- [11]DGUV Test: Das GS-ZeichenInstitution oder Normdguv.deBelegt, worauf sich das GS-Zeichen bezieht: Vergabe, wenn das Produkt den sicherheitstechnischen Anforderungen des Produktsicherheitsgesetzes entspricht. Abgerufen am 28.08.2026.
- [12]Verbraucherportal Bayern: FAQ zum GS-ZeichenInstitution oder Normvis.bayern.de„ein staatlich geregeltes, jedoch freiwilliges Prüfzeichen für sicherheitstechnisch geprüfte Produkte", vergeben von Stellen mit Befugnis der Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik. Abgerufen am 28.08.2026.
- [13]DEKRA-Zertifikat für einen Vernichtungsprozess nach ISO 21964-3Institution oder Normaktenvernichtung.deBeispiel einer echten Drittzertifizierung — allerdings für „einen Daten- und Aktenvernichtungsprozess entsprechend der ISO 21964-3" bei einem Dienstleister, nicht für eine einzelne Maschine. Abgerufen am 28.08.2026.
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