Vergleich·Aktenvernichter
CD-Shredder und Kartenvernichter: O, T und E nachgerechnet
Von Lena MoritzFachredaktion Möbel und Einrichtung
Zuletzt geprüft am 29. September 2026
11 Min Lesezeit · Daten und Änderungsverlauf
Für Discs und Karten gelten eigene Sicherheitsstufen — **O** für optische, **T** für magnetische, **E** für elektronische Datenträger —, und sie sind an dieselbe Art Flächengrenze gebunden wie die Papierstufen. Was dabei niemand ausrechnet: Eine 80-Minuten-CD trägt ihre 737 Millionen Byte auf 8.605 Quadratmillimetern Datenfläche, also rund **85 Kilobyte je Quadratmillimeter**. Die unterste Stufe O-1 erlaubt Partikel bis 2.000 mm² — auf einem einzigen davon stehen damit bis zu **171 Megabyte**. Von fünf Geräten hier nennt genau eines eine O-Stufe, und es ist O-1. Zwei Geräte, die gar keine Stufe für Datenträger angeben, schneiden rechnerisch feiner als das eine, das eine angibt.
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Im Oktober 2012 erschien die DIN 66399 und löste eine Norm ab, die Datenträger noch nicht nach Material unterschied. Sie brachte sechs Buchstaben mit, und zwei davon beschrieben Gegenstände, die damals auf jedem Schreibtisch lagen: die Silberscheibe und die Diskette.
Vierzehn Jahre später verkauft der Handel eine Gerätekategorie, die nach einem dieser Gegenstände benannt ist. Was sie mit ihm macht, steht in den wenigsten Angeboten.
Vier Buchstaben aus dem Jahr 2012
Die Norm ordnet jedem Trägermaterial eine eigene Stufenskala zu. P für Information in Originalgröße, F für Mikroform, O für optische Datenträger, T für magnetische, H für Festplatten, E für elektronische. Was die Buchstaben im Einzelnen bedeuten, steht im Grundlagenteil dieses Bereichs; hier geht es um die Zahlen dahinter.
Die Inhalte der DIN wurden im August 2018 in die ISO/IEC 21964 überführt, und der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz nennt diese „als Leitfaden die geeignetere Norm". An den Skalen änderte das nichts.
Wohl aber an der Welt, für die sie geschrieben wurden. 2012 war die CD das Medium, auf dem man Daten aus dem Haus trug. Heute liegt der Datenbestand, um den es bei einer Vernichtung geht, fast immer auf einem Stick, einer Karte oder einer SSD — also in der Klasse E. Die Gerätekategorie heißt im Handel weiterhin CD-Shredder.
| Modell | Angegebene Stufen | Schnitt Papier | Schnitt Karten | Schnitt Discs | Größter Disc-Partikel | Blattkapazität | Behälter | Segment | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
![]() Hama Safe X100CDHama | P-4, T-4, E-3 — kein O | 4 × 40 mm Kreuzschnitt | 4 × 40 mm Kreuzschnitt, 160 mm² | 30 mm Streifen, separater Einzug | rund 3.385 mm² — über O-1 | 10 Blatt bei 80 g/m², 11 bei 70 | 15 l, ein gemeinsamer Korb | Einsteiger | Ansehen(Partnerlink, öffnet in neuem Tab) |
![]() Hama Prime M50CD-WHama | P-5, O-1, T-2, E-2, Schutzklasse 3 | 2 × 12 mm Mikroschnitt | 15 mm Streifen, 810 mm² | 15 mm Streifen, separater Einzug | rund 1.619 mm² — O-1 bestätigt | 5 Blatt bei 80 g/m², 6 bei 70 | 13 l, ein gemeinsamer Korb | Mittelklasse | Ansehen(Partnerlink, öffnet in neuem Tab) |
![]() Fellowes Powershred 73CiFellowes | nur P-4 | 4 × 38 mm Partikelschnitt | keine eigene Angabe | kein separater Schacht genannt | rechnerisch 152 mm², falls dasselbe Schneidwerk | 12 Blatt bei 70 g/m² | 23 l, herausnehmbar | Premium | Ansehen(Partnerlink, öffnet in neuem Tab) |
![]() Amazon Basics C217-CAmazon Basics | nur P-4 | „ungefähr" 5 × 13 mm | keine eigene Angabe | kein separater Schacht genannt | rechnerisch 65 mm², falls dasselbe Schneidwerk | 8 Blatt | 15 l laut Tabelle, 18,2 l laut Text | Mittelklasse | Ansehen(Partnerlink, öffnet in neuem Tab) |
![]() GENIE 580 XCD PlusGENIE | nur P-4 | 5 × 18 mm Partikelschnitt | „in 3 Teile" | „in 3 Teile", separates Schneidwerk | rund 3.711 mm² — über O-1 | 10 Blatt bei 80 g/m² oder 1 Disc | 21 l, getrennter Behälter für Datenträger | Einsteiger | Ansehen(Partnerlink, öffnet in neuem Tab) |
Die farbig unterlegte Zeile ist unsere Empfehlung, die Begründung steht im Beitrag. Angaben laut Hersteller. Kein Preis und keine eigene Note — warum, steht in der Methodik. Die Links zu Amazon sind Partnerlinks.
Was auf einem einzelnen Schnipsel noch steht
Alle drei Skalen hängen an derselben Größe: der Fläche des größten Partikels. Was sie nicht sagen, ist, wie viel Information auf dieser Fläche noch steht. Das lässt sich ausrechnen, und die Zahlen dafür stehen in einer frei zugänglichen Norm.
Die ECMA-130 beschreibt die 12-Zentimeter-Scheibe: Außendurchmesser 120,0 Millimeter, Mittelloch 15,0, und der Nutzdatenbereich reicht von 50,0 bis 116 Millimeter Durchmesser. Das ist ein Ring zwischen den Radien 25 und 58, seine Fläche beträgt 8.604,7 Quadratmillimeter.
Dieselbe Norm liefert die zweite Hälfte der Rechnung: 75 Sektoren je Sekunde, und in Mode 1 sind „all bytes in positions 16 to 2 063 are user data bytes", also 2.048 Nutzdatenbytes je Sektor. Eine 80-Minuten-Scheibe trägt damit 360.000 Sektoren und 737.280.000 Byte — die 700 MB, die auf der Verpackung stehen.
Beides zusammen ergibt die Datendichte:
737.280.000 Byte ÷ 8.604,7 mm² = 85.684 Byte je Quadratmillimeter
Rund 85 Kilobyte auf der Fläche eines Stecknadelkopfs. Damit lässt sich jede Stufe der O-Skala in eine Datenmenge übersetzen — die Obergrenze dessen, was ein einzelner Partikel noch tragen kann:
| Stufe | max. Partikelfläche | Daten je Partikel | mindestens … Teile je Scheibe |
|---|---|---|---|
| O-1 | 2.000 mm² | 171 MB | 6 |
| O-2 | 800 mm² | 69 MB | 14 |
| O-3 | 160 mm² | 14 MB | 70 |
| O-4 | 30 mm² | 2,6 MB | 372 |
| O-5 | 10 mm² | 0,9 MB | 1.114 |
| O-6 | 0,5 mm² | 43 kB | 22.266 |
| O-7 | 0,2 mm² | 17 kB | 55.665 |
Die Teilezahl in der letzten Spalte ist die Scheibenfläche abzüglich Loch, 11.133 Quadratmillimeter, geteilt durch die Flächengrenze. Sie zeigt den Maßstab: O-1 verlangt sechs Stücke, O-4 verlangt 372.
Zwei Einschränkungen gehören dazu, und sie gehen beide in dieselbe Richtung. Ein Partikel trägt nur dort Daten, wo er den Nutzdatenring überdeckt — die Werte oben sind Obergrenzen, keine Messwerte. Und ob sich diese Daten aus einem Bruchstück wieder auslesen lassen, ist eine andere Frage als die, ob sie physikalisch noch vorhanden sind. Die Norm regelt die Fläche. Sie verspricht nicht, dass darunter nichts mehr steht.
Die Streifenbreite, ab der O-1 nicht mehr reicht
Beide Hama-Geräte im Vergleich zerlegen Discs mit einem reinen Streifenschnitt — das eine mit 15, das andere mit 30 Millimetern Breite. Bei einem Streifenschnitt ist der größte Partikel immer derselbe: der mittlere Streifen, der über den vollen Durchmesser läuft. Seine Fläche folgt aus der Kreisgeometrie, und sie ist die Probe auf die Herstellerangabe.
| Streifenbreite | größter Partikel | erreichte Stufe |
|---|---|---|
| 15 mm | 1.619 mm² | O-1 |
| 18 mm | 1.975 mm² | O-1, an der Grenze |
| 19 mm | 2.093 mm² | keine |
| 30 mm | 3.385 mm² | keine |
Damit ist die Schwelle benannt: Bis etwa 18 Millimeter Streifenbreite reicht es für O-1, darüber für nichts mehr. Der Hama Prime M50CD-W liegt mit 15 Millimetern darunter, seine Angabe O-1 hält also. Der Hama Safe X100CD liegt mit 30 Millimetern klar darüber — und weist folgerichtig keine O-Stufe aus, obwohl er T-4 und E-3 nennt. Die Lücke im Modellnamen ist die ehrlichste Zeile im ganzen Datenblatt.
Die Rechnung zeigt noch etwas. Für O-2 müsste der Streifen auf 7,5 Millimeter schrumpfen, für O-3 auf 1,5 — achtzig Streifen quer über eine Scheibe. Ab O-2 ist ein reiner Streifenschnitt damit praktisch erledigt; wer weiter hinauf will, braucht einen zweiten Schnitt quer dazu.
Eine Bankkarte hat 4.620 Quadratmillimeter
Bei Karten ist die Ausgangsfläche kleiner und der Maßstab genauer bekannt. Die ISO/IEC 7810 legt das Format ID-1 auf 85,60 × 53,98 Millimeter fest — das Maß jeder Bank-, Kranken- und Ausweiskarte. Das sind 4.620,7 Quadratmillimeter, und geteilt durch die Stufengrenze ergibt sich die Mindestzahl an Teilen:
| Stufe | max. Partikelfläche | mindestens … Teile je Karte |
|---|---|---|
| T-1 | keine Flächengrenze | funktionsuntüchtig machen |
| T-2 | 2.000 mm² | 3 |
| T-3 | 320 mm² | 15 |
| T-4 / E-3 | 160 mm² | 29 |
| T-5 / E-4 | 30 mm² | 155 |
| T-6 / E-5 | 10 mm² | 463 |
| T-7 | 2,5 mm² | 1.849 |
Der Hama Safe X100CD führt Karten durch denselben 4 × 40 Millimeter großen Kreuzschnitt wie Papier. Das sind 160 Quadratmillimeter, exakt die Grenze zu T-4 und E-3, und rund 42 Teile je Karte — die Angabe im Modellnamen stimmt, ohne jede Reserve.
Der Hama Prime M50CD-W führt Karten durch den 15-Millimeter-Streifenschnitt. Sechs Streifen, der größte 810 Quadratmillimeter groß. Das reicht für T-2 und verfehlt T-3 um mehr als das Doppelte. Auch diese Angabe stimmt — sie ist nur die zweitunterste von sieben.
Streifenschnitt und Kreuzschnitt im selben Datenblatt
Wer die Zahlen sucht, findet Widersprüche, und zwar innerhalb ein und desselben Angebots. Beim Hama Safe X100CD steht in der Detailtabelle „Schliff: Streifenschnitt", in der Aufzählung darüber „Kreuzschnitt … 4x40mm Cross Cut". Beides ist richtig, und man merkt es erst beim Hersteller: Papier und Karten laufen durch den Kreuzschnitt, Discs durch den Streifenschnitt. Die Tabelle kennt für diesen Fall nur ein Feld.
Beim Amazon-Basics-Gerät stehen 15 Liter Behältervolumen in der Datentabelle und 18,2 Liter im Fließtext derselben Seite. Beim IDEAL-Gerät, das wir weiter unten ausschließen, nennt der Titel zehn Blatt und die Merkmalsliste zwölf. Und für die GENIE-Baureihe kursieren bei verschiedenen Händlern 4 × 18 und 5 × 18 Millimeter Schnittgröße.
Für die P-Stufen ist das folgenlos, weil dort genügend Abstand zur Grenze besteht. Für die Materialklassen ist es das nicht: Zwischen 4 × 18 und 5 × 18 Millimetern liegen 18 Quadratmillimeter, und an den Klassengrenzen entscheidet weniger.
Unsere Empfehlung

Hama Aktenvernichter Safe X100CD
Hama
Das einzige Gerät im Feld, dessen Datenblatt die Schnittgröße für jede Materialart getrennt ausweist: 4 × 40 mm Kreuzschnitt für Papier und Plastikkarten, 30 mm Streifenschnitt für CDs, DVDs und Blu-rays. Daraus folgt die Stufenangabe P-4 T-4 E-3, und sie hält der Nachrechnung stand — 160 Quadratmillimeter sind genau die Grenze für T-4 wie für E-3. Ebenso aufschlussreich ist, was nicht dasteht: keine O-Stufe. Mit 30 Millimeter breiten Streifen misst der größte Partikel einer 12-cm-Scheibe rund 3.385 mm², und O-1 endet bei 2.000. Hama schreibt die Klasse also gar nicht erst hin. Die schwächste Zahl steht an anderer Stelle: zwei Minuten Permanentbetrieb gegen dreißig Minuten Nennruhezeit.
- Angegebene Stufen
- P-4, T-4, E-3 — kein O
- Schnitt Papier
- 4 × 40 mm Kreuzschnitt
- Schnitt Karten
- 4 × 40 mm Kreuzschnitt, 160 mm²
- Schnitt Discs
- 30 mm Streifen, separater Einzug
- Größter Disc-Partikel
- rund 3.385 mm² — über O-1
- Blattkapazität
- 10 Blatt bei 80 g/m², 11 bei 70
- Behälter
- 15 l, ein gemeinsamer Korb
Spricht dafür
- Schnittgröße für Papier, Karten und Discs getrennt im Datenblatt
- T-4 und E-3 angegeben und nachgerechnet bestätigt
- Nennt für optische Datenträger folgerichtig keine Stufe, statt eine zu behaupten
- Separater Einzug für Discs, 120 mm Einzugsbreite
- Papierkapazität für beide Papiergewichte beziffert
Spricht dagegen
- Zwei Minuten Permanentbetrieb gegen dreißig Minuten Ruhezeit — der ungünstigste Wert im ganzen Cluster
- Für Discs bleibt es bei einem 30-mm-Streifenschnitt, der keine Stufe erreicht
- Nur ein gemeinsamer Behälter: Kartensplitter landen im Papier
- 23 Bewertungen sind eine sehr schmale Basis
- In der Amazon-Detailtabelle steht „Streifenschnitt", in der Aufzählung „Kreuzschnitt"
- Passt zu
- Wer regelmäßig Chipkarten, Ausweise und Karten mit Magnetstreifen vernichtet und die erreichte Stufe belegt haben will.
- Passt nicht zu
- Stapel von Discs. Der Streifenschnitt ist dafür zu grob, und nach zwei Minuten ist eine halbe Stunde Pause fällig.
3,9 von 5 bei 23 Bewertungen auf Amazon, Stand 29.09.2026 — fremde Bewertung, nicht unsere.
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Hama Aktenvernichter Prime M50CD-W
Hama
Das einzige Gerät in diesem Vergleich mit einer ausgewiesenen O-Stufe — und die einzige O-Angabe im Cluster, die sich überhaupt nachrechnen lässt, weil Hama die Schnittbreite für Discs nennt. Fünfzehn Millimeter breite Streifen ergeben auf einer 12-cm-Scheibe einen größten Partikel von rund 1.619 Quadratmillimetern; O-1 lässt 2.000 zu. Die Angabe stimmt also, sie ist nur die unterste von sieben Stufen. Bei Karten gilt derselbe Streifenschnitt, und 810 Quadratmillimeter reichen für T-2, nicht für T-3. Beim Papier steht das Gerät dagegen weit vorn: 2 × 12 mm ergeben 24 mm² und damit P-5 mit Reserve.
- Angegebene Stufen
- P-5, O-1, T-2, E-2, Schutzklasse 3
- Schnitt Papier
- 2 × 12 mm Mikroschnitt
- Schnitt Karten
- 15 mm Streifen, 810 mm²
- Schnitt Discs
- 15 mm Streifen, separater Einzug
- Größter Disc-Partikel
- rund 1.619 mm² — O-1 bestätigt
- Blattkapazität
- 5 Blatt bei 80 g/m², 6 bei 70
- Behälter
- 13 l, ein gemeinsamer Korb
Spricht dafür
- Einzige nachrechenbare O-Angabe im gesamten Cluster, und sie hält
- Schnittgröße für Discs und Karten im Herstellerdatenblatt beziffert
- P-5 beim Papier mit deutlicher Reserve zur Klassengrenze
- Schutzklasse 3 ausgewiesen, nicht nur die Stufe
- Einzug für Discs bis 125 mm Breite
Spricht dagegen
- O-1 und T-2 sind die unterste beziehungsweise zweitunterste Stufe ihrer Skalen
- Fünf Blatt Papier bei 80 g/m² — die kleinste Kapazität im Vergleich
- Ebenfalls zwei Minuten Permanentbetrieb, dreißig Minuten Ruhezeit
- Kein getrennter Auffangbehälter für Datenträger
- Passt zu
- Einzelplätze, an denen Discs und Papier zusammen anfallen und die Papierstufe hoch sein soll.
- Passt nicht zu
- Karten in Mengen. Sechs Streifen je Karte sind das Minimum der Skala, nicht ihr Mittelfeld.
4,4 von 5 bei 50 Bewertungen auf Amazon, Stand 29.09.2026 — fremde Bewertung, nicht unsere.
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Fellowes Powershred 73Ci Aktenvernichter
Fellowes
Das am besten bewertete Gerät im Feld und zugleich das mit der größten Auskunftslücke. Fellowes nennt 4 × 38 mm Partikelschnitt und die Stufe P-4, führt Kreditkarten, CDs und DVDs ausdrücklich als vernichtbare Materialien auf — und lässt offen, welche Stufe dabei herauskommt. Weder das Angebot noch der Fachhändler beschreiben einen zweiten Schacht; es ist ein Einschacht-System. Läuft die Disc tatsächlich durch dasselbe Schneidwerk, kommen 152 Quadratmillimeter heraus, und das wäre O-3 — drei Stufen über dem, was der Zweitplatzierte ausweist. Belegt ist es nicht, weil es niemand hinschreibt. Praktisch bemerkenswert: fünf Jahre Ersatzteilverfügbarkeit in der EU, eine Angabe, die sonst kein Gerät hier macht.
- Angegebene Stufen
- nur P-4
- Schnitt Papier
- 4 × 38 mm Partikelschnitt
- Schnitt Karten
- keine eigene Angabe
- Schnitt Discs
- kein separater Schacht genannt
- Größter Disc-Partikel
- rechnerisch 152 mm², falls dasselbe Schneidwerk
- Blattkapazität
- 12 Blatt bei 70 g/m²
- Behälter
- 23 l, herausnehmbar
Spricht dafür
- Mit 4,6 bei 659 Bewertungen die beste Rückmeldungslage im Vergleich
- 4 × 38 mm würden rechnerisch für O-3 und T-4 reichen
- 23-Liter-Behälter, der größte im Feld
- Zehn Minuten Betrieb gegen zwanzig Minuten Abkühlung
- Fünf Jahre Ersatzteilverfügbarkeit in der EU ausgewiesen
Spricht dagegen
- Keine einzige Stufenangabe für Karten oder Discs
- Kein separater Auffangbehälter — Kartensplitter machen das Schnittgut zum Gemisch
- Teuerstes Gerät im Vergleich, und zwar mit Abstand
- Blattangabe gilt für 70 g/m², nicht für übliches Büropapier
- Passt zu
- Kleine Büros, in denen Papier den Hauptteil ausmacht und Karten und Discs nur gelegentlich dazukommen.
- Passt nicht zu
- Einen Nachweis über die erreichte Stufe bei Datenträgern. Den liefert das Datenblatt nicht.
4,6 von 5 bei 659 Bewertungen auf Amazon, Stand 29.09.2026 — fremde Bewertung, nicht unsere.
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Amazon Basics Aktenvernichter mit Mikropartikelschnitt
Amazon Basics
Rechnerisch das feinste Schneidwerk im Vergleich: 5 × 13 mm ergeben 65 Quadratmillimeter, weniger als die Hälfte dessen, was O-3 und T-4 zulassen. Ausgewiesen wird davon nichts — das Angebot nennt P-4 und sonst keine Klasse, obwohl CDs, DVDs und Kreditkarten im Titel stehen. Zwei Einschränkungen gehören dazu. Erstens steht die Schnittgröße im Angebotstext mit dem Wort „ungefähr", was bei einer Grenzwertrechnung kein guter Anfang ist. Zweitens widersprechen sich die Behälterangaben im selben Angebot: 15 Liter in der Datentabelle, 18,2 Liter im Fließtext. Und hinter der Marke steht kein Hersteller, den man fragen könnte — die Seite weist sie als „An Amazon Brand" aus.
- Angegebene Stufen
- nur P-4
- Schnitt Papier
- „ungefähr" 5 × 13 mm
- Schnitt Karten
- keine eigene Angabe
- Schnitt Discs
- kein separater Schacht genannt
- Größter Disc-Partikel
- rechnerisch 65 mm², falls dasselbe Schneidwerk
- Blattkapazität
- 8 Blatt
- Behälter
- 15 l laut Tabelle, 18,2 l laut Text
Spricht dafür
- Mit 65 mm² rechnerisch die kleinste Partikelfläche im Vergleich
- 550 Bewertungen bei 4,3 Sternen
- Vier Betriebsarten und LED-Statusanzeigen inklusive Behälterwarnung
- Heftklammern und kleine Büroklammern müssen nicht entfernt werden
Spricht dagegen
- Keine Stufenangabe für Karten oder Discs, obwohl beide beworben werden
- Schnittgröße nur mit „ungefähr" angegeben
- Behältervolumen im selben Angebot zweimal unterschiedlich angegeben
- Fünf Minuten Betrieb, dreißig Minuten Abkühlung
- Kein Hersteller hinter der Marke, also auch keine Rückfragemöglichkeit
- Passt zu
- Wer die feinste Zerkleinerung zum mittleren Preis sucht und auf eine dokumentierte Materialstufe verzichten kann.
- Passt nicht zu
- Längere Sitzungen — fünf Minuten Betrieb stehen gegen dreißig Minuten Abkühlung.
4,3 von 5 bei 550 Bewertungen auf Amazon, Stand 29.09.2026 — fremde Bewertung, nicht unsere.
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GENIE 580 XCD Plus Aktenvernichter
GENIE
Das einzige Gerät im Vergleich mit einem wirklich getrennten Auffangbehälter für Datenträger — der Punkt, den Vergleichsportale zu Recht empfehlen und der das Schnittgut sortenrein hält. Und zugleich das einzige Gerät, dessen Hersteller die Zerkleinerung selbst beziffert: CDs, DVDs und Kreditkarten werden „in 3 Teile zerschnitten". Genau diese Zahl lässt sich gegen die Norm halten. Eine 12-cm-Scheibe hat abzüglich Loch rund 11.133 Quadratmillimeter; drei Teile sind im Mittel 3.711. Die unterste Stufe O-1 endet bei 2.000. Drei Teile reichen also für keine der sieben O-Stufen — deshalb steht auch keine im Angebot, sondern nur die Papierstufe P-4.
- Angegebene Stufen
- nur P-4
- Schnitt Papier
- 5 × 18 mm Partikelschnitt
- Schnitt Karten
- „in 3 Teile"
- Schnitt Discs
- „in 3 Teile", separates Schneidwerk
- Größter Disc-Partikel
- rund 3.711 mm² — über O-1
- Blattkapazität
- 10 Blatt bei 80 g/m² oder 1 Disc
- Behälter
- 21 l, getrennter Behälter für Datenträger
Spricht dafür
- Getrennter Auffangbehälter für Discs und Karten, als einziges Gerät hier
- Eigenes Schneidwerk für Datenträger, nicht dasselbe wie für Papier
- Der Hersteller beziffert die Zerkleinerung überhaupt — „in 3 Teile"
- 5 × 18 mm Papierschnitt hält P-4 mit Reserve
- 5.044 Bewertungen, die größte Basis im Vergleich
Spricht dagegen
- Drei Teile je Disc liegen rechnerisch über der untersten Stufe O-1
- Keine O- oder T-Stufe angegeben, obwohl „CD-Vernichtung" im Titel steht
- Für Schnittgröße und Modellbezeichnung kursieren bei Händlern 4 × 18 und 5 × 18 mm
- Weder Einschaltdauer noch Abkühlzeit beziffert
- Die Bewertungszahl gehört der ganzen 580er-Reihe
- Passt zu
- Papierbetrieb mit gelegentlichen Karten, wenn der sortenreine Behälter wichtiger ist als die Stufe.
- Passt nicht zu
- Datenträger mit Personenbezug. Drei Teile sind eine Zerlegung, keine Vernichtung im Sinne der Stufenskala.
4,2 von 5 bei 5.044 Bewertungen auf Amazon, Stand 29.09.2026 — fremde Bewertung, nicht unsere.
Bei Amazon ansehen(Partnerlink, öffnet in neuem Tab)Zwei Geräte, die nichts angeben, schneiden am feinsten
Die Verteilung der Auskunft im Feld ist verkehrt herum. Die beiden Geräte mit Stufenangabe für Datenträger stehen bei O-1 und T-2, also unten. Die beiden, die gar nichts angeben, schneiden feiner.
Der Fellowes Powershred 73Ci arbeitet mit 4 × 38 Millimetern, das sind 152 Quadratmillimeter. Das Amazon-Basics-Gerät mit „ungefähr" 5 × 13 Millimetern kommt auf 65. Beide Werte liegen unter der 160-mm²-Grenze von O-3, T-4 und E-3 — der Wert, für den man im Fachhandel eine eigene Maschinenklasse kauft.
Der Vorbehalt steht an derselben Stelle wie die Zahl. Keines der beiden Angebote nennt einen zweiten Schacht, und der Fachhändler beschreibt den Fellowes als Einschacht-System. Läuft die Disc also durch dasselbe Schneidwerk wie das Papier, dann erreichen beide Geräte rechnerisch O-3 und lägen damit drei Stufen über dem einzigen Gerät im Feld, das eine O-Stufe ausweist. Belegt ist das nicht. Es schreibt nur niemand hin.
Was ein ausgewiesenes E-3 im Fachhandel kostet
Für den Maßstab lohnt der Blick auf ein Gerät, das die Klassen tatsächlich ausweist, statt sie offenzulassen. Der intimus FlashEx ist ein reiner Datenträgervernichter — kein Papier, keine Blattzahl. Sein Datenblatt nennt „Sicherheitsstufe E-3 / T-4 / O-3" bei einer „Partikelgröße 4 x 15 mm je nach Material", und die Materialliste umfasst „SSD-Festplatten, Smartphones (ohne Akku), Tablets (ohne Akku), USB-Sticks, CDs / DVDs / Blu-rays, Disketten, Plastikkarten und SD-Karten".
Er kostet 9.570 Euro netto — eine andere Größenordnung als alles, was in diesem Vergleich steht, und zwar um mehr als eine Zehnerpotenz.
Der Vergleich hinkt bewusst: Das eine ist ein Schreibtischgerät, das nebenbei eine Karte frisst, das andere eine Maschine, die ein Smartphone zerlegt. Genau deshalb ist er aufschlussreich. Die Klassen O-3, T-4 und E-3 sind im Marktplatz nicht deshalb unerwähnt, weil sie unerreichbar wären — 152 und 65 Quadratmillimeter zeigen das Gegenteil —, sondern weil niemand sich darauf festlegen muss.
Auch der deutsche Hersteller schreibt nur P
Es wäre bequem, daraus einen Vorwurf an den Marktplatz zu machen. Er trägt nicht.
Krug & Priester aus Balingen baut unter der Marke IDEAL Aktenvernichter vom Schreibtischgerät bis zur Hochsicherheitsmaschine. Die Modellübersicht 2026 nennt die Norm korrekt und aktuell — „Sicherheitsstufe nach ISO / IEC 21964 (DIN 66399)", nicht bloß die zurückgezogene DIN. Und sie führt über das gesamte Programm hinweg ausschließlich P-Stufen. Keine einzige Angabe für O, T, E oder H, obwohl mehrere dieser Geräte Karten und Discs annehmen.
Das ist die eigentliche Auskunft dieses Vergleichs: Die Materialklassen der Norm sind in der Papiervernichtung branchenweit unbesetzt. Dass zwei Consumer-Geräte eines Zubehörherstellers sie überhaupt nennen, ist die Ausnahme, nicht der Mindeststandard.
Was keines dieser Geräte annimmt
Die Materiallisten der Hersteller sind erstaunlich konkret. Hama zählt auf: Magnetstreifen, Chipkarten, Plastikkarten, Papier, Blu-ray, CD, DVD. GENIE nennt CDs, DVDs und Kreditkarten. Fellowes nennt Heft- und Büroklammern, Kreditkarten, CDs und DVDs.
Was in keiner dieser Listen steht: USB-Stick, SD-Karte, SSD, Mobiltelefon.
Das ist wichtig, weil der Buchstabe E im Modellnamen genau diese Klasse suggeriert. Die Norm beschreibt E als Information auf elektronischen Datenträgern, und dazu zählen Speichersticks ebenso wie Chipkarten. Ein Gerät, das E-3 für eine Chipkarte ausweist, hat damit über einen Stick nichts gesagt — es nimmt ihn nicht einmal an. Wer Sticks und SSDs vernichten muss, landet zwangsläufig bei einer anderen Gerätegattung oder bei einem Dienstleister, dessen Prozess nach Teil 3 der Norm zertifiziert ist. Welche Stufe dafür angemessen ist, ist eine Frage des Schutzbedarfs und keine des Datenblatts; die behördlichen Antworten darauf stehen bei den Vorgaben von BSI und Aufsichtsbehörden.
Aufgenommen wurde, was Discs oder Karten überhaupt frisst
In die Auswahl kam ein Gerät, wenn es Plastikkarten oder optische Datenträger ausdrücklich als Material nennt, wenn eine Schnittgröße in Millimetern vorliegt und wenn es am 29. September 2026 über die verlinkte Angebotsseite mit Kaufbox lieferbar war. Die Materialstufe war ausdrücklich kein Auswahlkriterium — sonst stünden hier nur zwei Geräte.
Nicht aufgenommen wurde der IDEAL Shredcat 8100, obwohl er kaufbar ist und vom Hersteller selbst verkauft wird. Das Herstellerdatenblatt nennt ausschließlich Papier, 5 × 30 Millimeter Partikelschnitt und die Stufe P-4; die Kartenfähigkeit steht nur im Angebotstext, eine T-Stufe nirgends. Ein Gerät, dessen eigenes Datenblatt das Material nicht führt, gehört nicht in einen Materialvergleich.
Ebenfalls nicht aufgenommen wurden die beiden HSM-shredstar-Modelle, die im Cluster bereits stehen. Sie geben mit P-4/O-1/T-2/E-2/F-1 als einzige Geräte alle fünf Klassen an, nennen aber keine Schnittgröße für Discs — ihre O-Angabe lässt sich deshalb nicht nachrechnen. Sie stehen im Vergleich für den Bürobetrieb und im Vergleich für den Einzelplatz.
Preise nennen wir auch hier nicht. Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Gerät im Feld liegt gut das Siebenfache, der Abstand verschiebt sich zwischen Aktionswochen, und die Schnittgröße ändert sich dabei nicht mit. Jedes Gerät trägt deshalb ein Marktsegment statt einer Zahl.
Eine Marke, hinter der kein Hersteller steht
Ein Befund gehört zum Amazon-Basics-Gerät ausdrücklich dazu, weil er die Recherche begrenzt. Die Produktseite weist die Marke als „An Amazon Brand" aus. Es gibt keine Herstellerseite, kein eigenes Datenblatt, keine Modellübersicht — die Modellnummer C217-C EU führt außerhalb des Marktplatzes zu nichts.
Praktisch heißt das dreierlei. Die Schnittgröße steht nur im Angebotstext, und dort mit dem Wort „ungefähr". Die widersprüchlichen Behälterangaben lassen sich nirgends auflösen. Und es gibt keine Stelle, bei der man nachfragen könnte, durch welche Öffnung eine CD läuft — die Frage, an der in diesem Vergleich alles hängt.
Bei Hama, Fellowes und Krug & Priester steht jeweils ein Datenblatt beim Hersteller, das über das Angebot hinausgeht. Bei GENIE führt die Marke immerhin zur GO Europe GmbH. Das ist kein Qualitätsurteil über das Gerät, sondern eine Aussage darüber, wie weit man es prüfen kann.
Die Bauform hat ihren Datenträger überlebt
Bleibt die unbequeme These, und sie folgt aus den Zahlen oben: Für die Datenträger, um die es heute geht, ist diese Gerätegattung erledigt.
Die Begründung steht in drei Zeilen. Erstens nimmt keines dieser Geräte den Träger an, auf dem der Datenbestand tatsächlich liegt — Stick, SD-Karte, SSD. Zweitens erreicht bei Discs nur eines von fünf überhaupt eine Stufe, und zwar die unterste von sieben. Drittens ist die Klasse, für die man sich im Fachhandel entscheidet, im Marktplatz nicht deshalb abwesend, weil die Mechanik sie nicht hergäbe, sondern weil niemand sie hinschreiben muss.
Was bleibt, ist nicht nichts. Eine Chipkarte in 42 Teilen ist etwas anderes als eine Chipkarte im Papierkorb, und für den privaten Stapel alter Sicherungs-CDs ist ein Streifenschnitt allemal besser als die Restmülltonne. Man sollte nur nicht glauben, damit einen Nachweis in der Hand zu haben. Den gibt es, anders als bei Wertschutzschränken, deren Widerstandsgrade eine dritte Stelle zertifiziert, für einzelne Vernichtungsmaschinen nicht — weder für Papier noch für Discs.
Die Norm von 2012 hat ihre sechs Buchstaben behalten. Der Handel benutzt einen davon.
Häufige Fragen
Welche Sicherheitsstufe gilt für CDs?
Nicht die P-Stufe, sondern eine eigene Skala mit dem Buchstaben O. Sie reicht von O-1 mit höchstens 2.000 Quadratmillimetern Partikelfläche bis O-7 mit 0,2. Ein Gerät kann bei Papier P-5 erreichen und bei optischen Datenträgern trotzdem nur O-1 — genau dieser Fall steht in diesem Vergleich. Wer eine Angabe zu Discs braucht, sucht also nicht nach „P", sondern nach „O".
Reicht es, eine CD zu zerbrechen?
Nach der Stufenskala nicht. Die O-Klassen sind ausschließlich über die Partikelfläche definiert, und eine in drei oder vier Stücke zerbrochene Scheibe liegt mit mehreren tausend Quadratmillimetern je Stück über der untersten Stufe. Das ist keine theoretische Grenze: Ein Gerät in diesem Vergleich zerschneidet Discs laut Hersteller „in 3 Teile" und erreicht damit rechnerisch keine der sieben O-Stufen.
Kann ein Aktenvernichter USB-Sticks vernichten?
Keines der fünf Geräte hier nimmt einen an. Die Materiallisten der Hersteller nennen Papier, Plastikkarten, Chipkarten, Magnetstreifen und Discs — Speichersticks, SD-Karten und SSDs stehen nirgends. Die Klasse E, die im Modellnamen mancher Geräte auftaucht, bezieht sich dort auf Chipkarten. Geräte, die tatsächlich Sticks und SSDs aufnehmen und dafür E-3 ausweisen, gibt es im Fachhandel; das in diesem Beitrag zitierte Modell kostet netto 9.570 Euro.
Was bedeutet T-4 auf einer Kartenvernichtung?
Dass kein Partikel größer als 160 Quadratmillimeter sein darf. Eine Karte im Format ID-1 misst 85,60 × 53,98 Millimeter, also 4.620,7 Quadratmillimeter; für T-4 muss sie demnach in mindestens 29 Teile zerfallen. Für T-2 genügen drei, für T-3 fünfzehn. Die Buchstaben T und E stehen für magnetische und elektronische Datenträger, und eine Chipkarte fällt je nach Betrachtung unter beide.
Warum nennen so wenige Geräte eine O- oder T-Stufe?
Weil es niemand verlangt. Die Angabe der Stufe ist eine Herstellererklärung, keine geprüfte Zertifizierung, und das gilt für Papier wie für Datenträger. Auffällig ist, dass die Zurückhaltung nicht auf Marktplatzware beschränkt ist: Die Modellübersicht 2026 eines deutschen Herstellers führt vom Schreibtischgerät bis zur Hochsicherheitsmaschine ausschließlich P-Stufen.
Ist ein separater Auffangbehälter wichtig?
Für die Entsorgung ja, für die Sicherheitsstufe nein. Er hält Kartensplitter und Disc-Reste aus dem Papier heraus, damit das Schnittgut sortenrein ins Altpapier kann. Über die Feinheit der Zerkleinerung sagt er nichts — das Gerät mit dem getrennten Behälter in diesem Vergleich ist zugleich dasjenige mit den größten Partikeln.
Welche Stufe verlangt die DSGVO für Datenträger?
Keine. Die Verordnung nennt weder für Papier noch für Discs oder Karten eine Stufe; die Pflicht folgt aus Artikel 32 und ist risikobasiert. Welche behördlichen Zahlen es trotzdem gibt und wie weit sie auseinandergehen, steht im Ratgeber zum Datenschutz in diesem Bereich. Wir geben keine Rechtsberatung.
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Fachredaktion Möbel und Einrichtung
Schreibt über Büromöbel, Ablagesysteme und Polstermöbel.
Redaktion mit Schwerpunkt Wohn- und Einrichtungsprodukte, Möbel und Stauraum
Wie wir einordnen
Wir ordnen kriterienweise ein und vergeben keine Gesamtnote. Diese fünf Kriterien liegen jedem Vergleich zugrunde:
- Eignung für den Zweck
- Ob das Modell die Anforderung erfüllt, um die es im Beitrag geht — Sitzhöhenspannweite, Traglastfenster, Kabinenvolumen, Kabinenmaß. Der Wert, an dem eine Kaufentscheidung tatsächlich scheitert.
- Belegte Spezifikationen
- Wie viele der kaufentscheidenden Werte der Hersteller überhaupt beziffert — und ob sie sich mit unabhängigen Quellen decken. Ein Anbieter, der schweigt, wird nicht bessergestellt als einer, der offenlegt.
- Verarbeitung und Haltbarkeit
- Was Material, Konstruktion, Ersatzteilversorgung und dokumentierte Ausfallmuster über die zu erwartende Lebensdauer sagen. Bei Gepäck und Büromöbeln der Punkt, an dem sich Preisklassen wirklich trennen.
- Aufwand für Aufbau und Betrieb
- Was ein Produkt vor der ersten Nutzung verlangt und was danach regelmäßig anfällt — Montage, Anschluss, Elektrofachkraft, Reinigung, Folgekosten je Verbrauchsmaterial.
- Transparenz des Anbieters
- Ob der Hersteller die Zahlen, an denen die Kaufentscheidung hängt, selbst veröffentlicht — und ob seine Angaben mit den Händlerdatenblättern übereinstimmen. Wer schweigt oder sich widerspricht, verliert hier.
Vollständige Methodik, einschließlich dem, was wir nicht tun
Aktualisierung und Quellen
- Veröffentlicht
- 29.09.2026
- Geändert
- 29.09.2026
- Geprüft
- 29.09.2026
- Quellen
- 11
Belege
- [1]ECMA-130: Data interchange on read-only 120 mm optical data disks (CD-ROM)Institution oder Normecma-international.orgFrei zugängliche Normschrift. Belegt die Geometrie: Außendurchmesser 120,0 mm, Mittelloch 15,0 mm, User Data Area von 50,0 mm bis 116 mm Durchmesser. Belegt außerdem die Datenrechnung: 75 Sektoren je Sekunde und in Mode 1 „all bytes in positions 16 to 2 063 are user data bytes", also 2.048 Nutzdatenbytes je Sektor. Abgerufen am 29.09.2026.
- [2]ISO/IEC 7810 — Identification cards, physical characteristicsInstitution oder Normiso.orgBelegt das Kartenformat ID-1 mit 85,60 × 53,98 mm, dem Format von Bank-, Kranken- und Ausweiskarten. Abgerufen am 29.09.2026.
- [3]Technische Universität Braunschweig, Stabsstelle Datenschutz: Datenträgervernichtung nach DIN 66399Institution oder Normtu-braunschweig.deBehördlich herausgegebene Wiedergabe der Stufentabellen für die Materialklassen O, T und E, jeweils mit maximaler Partikelgröße — O-1 „max. Partikelgröße 2.000 mm²" bis O-7 „0,2 mm²", T-2 bis T-7 von 2.000 bis 2,5 mm², E-3 bis E-7 von 160 bis 0,5 mm². Abgerufen am 29.09.2026.
- [4]Arbeitspapier des Bayerischen Landesbeauftragten für den Datenschutz zur DatenträgervernichtungInstitution oder Normdatenschutz-bayern.deNennt die ISO/IEC 21964 „als Leitfaden die geeignetere Norm" und hält fest, dass der Sicherheitsgrad „vom Hersteller nachgewiesen werden" muss. Abgerufen am 29.09.2026.
- [5]Hama: Aktenvernichter „Safe X100CD", ProduktdatenblattHerstellerangabehama.comQuelle der getrennten Schnittgrößen: „Schnittgröße Papier 4 x 40 mm Cross-Cut", „Schnittgröße Plastikkarten 4 x 40 mm Cross-Cut", „Schnittgröße CD/DVD/Blu-ray 30 mm Strip-Cut". Sicherheitsstufe nach DIN 66399: P-4, T-4, E-3, ohne O. Max. Permanentbetrieb 2 m, Nennruhezeit 30 m. Abgerufen am 29.09.2026.
- [6]Hama: Aktenvernichter „Prime M50CD", ProduktdatenblattHerstellerangabehama.comQuelle der Angaben 2 × 12 mm Micro-Cut für Papier und 15 mm Strip-Cut für Karten wie für Discs, Sicherheitsstufe P-5, O-1, T-2, E-2, Schutzklasse 3, Einzugsbreite Disc 125 mm. Abgerufen am 29.09.2026.
- [7]Krug & Priester: IDEAL Aktenvernichter, Modellübersicht 2026Herstellerangabeinside.ideal.deVollständiges Programm eines deutschen Herstellers, vom Schreibtischgerät bis zur Hochsicherheitsmaschine. Führt durchgehend „Sicherheitsstufe nach ISO / IEC 21964 (DIN 66399)" — und in der gesamten Übersicht ausschließlich P-Stufen, keine einzige Angabe für O, T, E oder H. Abgerufen am 29.09.2026.
- [8]intimus FlashEx Datenträgervernichter, Datenblatt eines FachhändlersHändler- oder Marktdatendruckweiterverarbeitung.deBeleg für den Fachhandelsmaßstab: „Sicherheitsstufe E-3 / T-4 / O-3" bei einer „Partikelgröße 4 x 15 mm je nach Material", geeignet für „SSD-Festplatten, Smartphones (ohne Akku), Tablets (ohne Akku), USB-Sticks, CDs / DVDs / Blu-rays, Disketten, Plastikkarten und SD-Karten". Preis 9.570,00 € netto. Abgerufen am 29.09.2026.
- [9]Fellowes Powershred 73Ci, Datenblatt eines FachhändlersHändler- oder Marktdateneoffice24.comBelegt „4x38mm Partikelschnitt", Sicherheitsstufe „P-4", 12 Blatt bei 70 g/m², 23 Liter, 10 Minuten Betriebsdauer und die Materialliste „Heft- und Büroklammern, Kreditkarten, CDs und DVDs" — ohne Nennung eines zweiten Schachts oder einer O- oder T-Stufe. Abgerufen am 29.09.2026.
- [10]DIN 66399 — Sicherheitsstufen aller Materialklassen, Übersicht eines DienstleistersHändler- oder Marktdatengeschreddert.comZweite, unabhängige Wiedergabe der O-, T- und E-Tabellen, in allen Flächenwerten deckungsgleich mit der Aufstellung der TU Braunschweig. Abgerufen am 29.09.2026.
- [11]DIN 66399 Sicherheitsstufen, Übersicht eines FachportalsHändler- oder Marktdatenarchivieren.orgDritte Wiedergabe, bestätigt die Schlüsselwerte „O-3 maximal 160 mm², O-4 maximal 30 mm²" und „E-3 maximal 160 mm², E-4 maximal 30 mm²". Abgerufen am 29.09.2026.
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